Project Moonshot: HP stellt Stromsparserver mit Atom-CPUs vor

HP läutet die nächste Phase seines "Project Moonshot" ein, in dessen Rahmen das Unternehmen extrem stromsparende Server entwickelt. Nachdem das erste System mit ARM-Prozessoren ausgestattet war, stecken in den neuen Servermodulen Intels Atom-Prozessoren mit Codenamen Centerton.

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Redstone-Plattform mit ARM-Prozessoren
Redstone-Plattform mit ARM-Prozessoren (Bild: HP)

HP will ihm Rahmen des auf mehrere Jahre angelegten Project Moonshot eine ganz neue Generation von stromsparenden Servern entwickeln und zeigte im November 2011 mit Redstone eine Entwicklungsplattform für extrem eng gepackte Server, die auf vier Höheneinheiten 288 Energycore-Prozessoren mit ARM-Kern unterbringen. In einem Rack finden so 2.800 Server Platz.

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Im zweiten Schritt nun setzt HP auf Intels kommenden Atom-Prozessor mit Codenamen Centerton und will ähnliche Werte im Hinblick auf Leistungsaufnahme und Packdichte erreichen. Die für Server entwickelten Centerton-Atoms verfügen über zwei Kerne, unterstützen 64 Bit, Intels Hardwarevirtualisierung (VTx), ECC-Speicher und haben eine TDP von 6 Watt.

HP will diese in eine Gemini genannte neue Serverinfrastruktur einbauen, die prozessorneutral sein wird. Die vielen kleinen Server sollen sich dann viele Komponenten teilen. Statt jeden einzelnen Server mit einem Verwaltungsmodul, Netzwerkschnittstellen, Storage, Netzteilen und Lüftern auszustatten, sollen diese Komponenten von mehreren Servern geteilt werden. Dadurch soll es möglich werden, mehrere tausend Server in einem Rack unterzubringen.

HP geht davon aus, dass bei bestimmten, als Hyperscale Workloads bezeichneten Situationen eine Vielzahl von Servern mit geringer Rechenleistung besser funktioniert als weniger leistungsstärkere Server, da sich so auf gleichem Raum mehr Rechenleistung unterbringen lässt.

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HP beschreibt Gemini mit den Centerton-CPUs als ideale Plattform für Webserver, Offlineanalysen und Hosting. Die einzelnen Server sind bei Gemini in Form von Modulen umgesetzt und HP verspricht, neben den Atom-Modulen auch solche mit Chips anderer Hersteller anzubieten, um zusätzliche Funktionen abzudecken.

HP will seinen Kunden schon in Kürze erste Gemini-Server mit Centerton-Servermodulen zu Testzwecken zur Verfügung stellen. Die Auslieferung der ersten regulären Systeme soll noch vor Jahresende beginnen.

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