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Project Meridian: Musk soll die Zukunft der Kriegsführung erforschen

Das Pentagon startet Project Meridian. Musk, Luckey und Gingrich sollen den Bedarf für künftige Kriege ermitteln.
/ Nils Matthiesen
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Musk und Luckey beraten das Pentagon. (Symbolbild) (Bild: Mandel NGAN / AFP via Getty Images)
Musk und Luckey beraten das Pentagon. (Symbolbild) Bild: Mandel NGAN / AFP via Getty Images

Das US-Verteidigungsministerium hat eine neue Initiative namens Project Meridian angekündigt. Sie soll laut einem Einsetzungsschreiben(öffnet im neuen Fenster) von Verteidigungsminister Pete Hegseth die Kriege der Zukunft erforschen. Außerdem soll sie ermitteln, welche Waffen und Technologien Soldaten dort benötigen.

Dazu soll Meridian umsetzbare Lösungen vorschlagen. Damit will das Ministerium Entwicklung, Tests und Einsatz dieser Fähigkeiten anstoßen. Ziel ist demnach eine militärische Überlegenheit der USA im 21. Jahrhundert und darüber hinaus.

Leiten sollen das Projekt Elon Musk, Palmer Luckey und Newt Gingrich. Musk ist Tesla-Chef und SpaceX-Gründer. Luckey hat das Rüstungsunternehmen Anduril mitgegründet. Gingrich war früher Sprecher des US-Repräsentantenhauses. Wie CNBC berichtet(öffnet im neuen Fenster), diente keiner der drei im US-Militär.

SpaceXAI und Anduril sind bereits Pentagon-Auftragnehmer

Musks SpaceXAI und Luckeys Anduril haben allerdings bereits Verträge mit dem Pentagon. Laut Engadget(öffnet im neuen Fenster) haben die Aufträge einen Wert bis zu 4,16 Milliarden Dollar. Gingrich hat dem Bericht nach keine erkennbaren Verbindungen zur Techbranche. Er arbeitete jedoch bereits an mehreren Projekten mit militärischem Bezug. Zudem verlieh ihm die Air University im vergangenen Jahr einen Ehrendoktor(öffnet im neuen Fenster).

Engadget sieht Meridian kritisch

Das Magazin verweist ferner auf mehrere Vorfälle im Ministerium. Demnach stützte sich das Pentagon mutmaßlich auf einen KI-generierten Bericht(öffnet im neuen Fenster) und löste dadurch beinahe einen internationalen Zwischenfall aus. Ferner stufte es Anthropic als Lieferkettenrisiko ein, nachdem das Unternehmen Schutzmechanismen seiner KI-Modelle nicht entfernen wollte. Engadget bezeichnet diese Einstufung als rechtswidrig(öffnet im neuen Fenster).

Ein Zyniker könne Meridian daher als Weg sehen, Freunden der aktuellen Regierung mehr Macht und Geld zu verschaffen, schreibt das Magazin.


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