Project McQueen: Apple hat Probleme mit eigenen Rechenzentren und Servern

Project McQueen ist Apples Versuch, komplett eigene Rechenzentren mit neuer Software und Hardware zu entwickeln. Ein Versuch mit SDN-Software soll gescheitert sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Store in Sydney
Apple Store in Sydney (Bild: David Gray/Reuters)

Apples Project McQueen für eigene Rechenzentren, Hardware und Software stößt auf Probleme. Das berichtet The Information unter Berufung auf eine ungenannte Quelle.

Stellenmarkt
  1. Junior Data Scientist (m/w/d)
    MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH, Köln
  2. Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Forschungsunterstützung
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Detailsuche

Apple habe Software von dem SDN-Startup Cumulus Networks gekauft, die Skalierbarkeit habe jedoch nicht ausgereicht. Die Hardware von Cisco Systems und Hewlett-Packard Enterprise (HPE) sei den Anforderungen ebenfalls nicht gewachsen gewesen, der Versuch sei beendet worden. Apple entwickele daher eigene Speichersystemen und Software.

Bei Software Defined Networks (SDN) liegt die Steuerung des Netzwerks in einem zentralen Controller, der Instruktionen an Router, Switches, virtuelle Switches und Access Points verteilt. Diese Netzwerkvirtualisierung soll große Vorteile bieten, denn Netzwerke sollen sich damit ähnlich betreiben lassen wie virtuelle Server, so dass Applikationen mobiler im Netzwerk wandern können und die Auslastung der Netzwerke erhöht wird.

Wie Venturebeat berichtet, arbeitet Apple im Rahmen des Project McQueen an neuen eigenen Rechenzentren und neuartiger Infrastruktur. Der US-Konzern habe Grundstücke in China und der Sonderverwaltungszone Hongkong gekauft, um dort Rechenzentren zu errichten, so eine Quelle laut Venturebeat.

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS
    14./15. September 2021, online
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS)
    18.-20. Oktober 2021, Online
Weitere IT-Trainings

Apple sei nicht zufrieden mit den Ladezeiten von Fotos und Videos der iOS-Nutzer bei Amazon Web Services (AWS). Fast alle iTunes-Daten liegen bei Microsofts Azure.

Eine Milliarde US-Dollar für AWS

Die IT-Nachrichtenseite CRN hatte zuvor berichtet, dass Apple begonnen habe, Googles Cloud und IaaS-Plattform zu nutzen, um mit seiner iCloud und anderen Diensten weniger von Amazon Web Services abhängig zu sein. Die Analysten der US-Investmentbank Morgan Stanley hatten berechnet, dass Apple jährlich rund eine Milliarde US-Dollar für AWS ausgibt. Laut The Information ist der Deal zwischen Apple und Google ein Beleg dafür, dass das Vertrauen in den Erfolg von Project McQueen nicht mehr sehr groß sei.

Das Project McQueen begann laut Venturebeat mit einer Auseinandersetzung zwischen einem Microsoft- und einem Apple-Beschäftigten. Es sei darum gegangen, dass Azure künftig nicht in der Lage sei, die wachsenden Datenmengen von Apple zu bewältigen. Apple müsse erheblich mehr zahlen, um Microsofts Kosten für den Ausbau seiner Azure-Rechenzentren zu decken. Weil man sich nicht einigen konnte, begann Apple mit Project McQueen. Das Unternehmen gehe davon aus, die Kosten für den Ausbau eigener Rechenzentren in drei Jahren wieder eingenommen zu haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Glasfaser
Berliner Senat blamiert sich mit Gigabitstrategie

Der Berliner Senat ist nach Jahren aus dem Dämmerzustand hochgeschreckt und hat nun eine Gigabitstrategie. Warum haben sie nicht einfach geschwiegen?
Ein IMHO von Achim Sawall

Glasfaser: Berliner Senat blamiert sich mit Gigabitstrategie
Artikel
  1. Microsoft: Windows-10-Nutzer von neuer Wetter-App genervt
    Microsoft
    Windows-10-Nutzer von neuer Wetter-App genervt

    Ungenaue Vorhersagen und matschige Schrift: Die Wetter-App in Windows 10 stört einige. Gleiches gilt beim News-Feed. Beides ist versteckbar.

  2. Coronapandemie: Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren
    Coronapandemie
    Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren

    Um weite Arbeitswege und Verspätungen zu vermeiden, hatten es sich einige Microsoft-Mitarbeiter in den eigenen Rechenzentren bequem gemacht.

  3. Heavy Metal: Transformers Go vor mobilem Angriff auf Erde
    Heavy Metal
    Transformers Go vor mobilem Angriff auf Erde

    Das Entwicklerstudio hinter Pokémon Go kündigt Transformers - Heavy Metal an.

Host65 26. Mär 2016

1 PB/day


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense 59,99€ • Battlefield 2042 PC 53,99€ • XXL Sale bei Alternate • Rainbow Six Extraction Limited PS5 69,99€ • Sony Pulse 3D-Headset PS5 99,99€ • Snakebyte Gaming Seat Evo 149,99€ • Bethesda E3 Promo bei GP [Werbung]
    •  /