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Project Loon: Googles Internetballons werden künftig von KI gesteuert

Ein KI-System hat eine neue Steuerungssoftware für Google Loon entworfen. Die übernimmt künftig die Navigation, denn sie ist einfach besser.

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Loon-Ballons fliegen völlig solarbetrieben und autonom und tragen Internet-Accesspoints.
Loon-Ballons fliegen völlig solarbetrieben und autonom und tragen Internet-Accesspoints. (Bild: Loon)

Seit einiger Zeit bringen Googles fliegende Internet-Access-Points aus dem Project Loon eine Verbindung in schlecht angebundene Länder und Gebiete. Das Unternehmen hat jetzt die Steuerungssoftware der Ballons durch ein KI-System ersetzt. Dieses soll die Knoten wesentlich effizienter und stabiler in der Stratosphäre in 29 Kilometern Höhe über Kenia halten. Bisher wurde das von einer manuell programmierten Software übernommen. Das neue System wird sich mithilfe von Sensordaten und externen Informationen wie etwa Wetterbedingungen selbst verbessern.

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"Einen Hochdruckballon in der Stratosphäre effizient zu navigieren, benötigt die Integration einer Vielzahl von Infos - etwa Windgeschwindigkeiten oder eine Einschätzung der Sonnenstrahlung", schreibt das Wissenschaftsmagazin Nature. Mithilfe eines Reinforcement-Learning-Algorithmus können diese Infos für das autonome Loon-Netzwerk verwendet werden. Dabei musste eine Art selbstkorrigierende Ebene implementiert werden, die das Verhalten der Software ständig anpasst und verbessert.

Effiziente Steuerung und kein Skynet

Ein 39-tägiges Experiment über dem pazifischen Ozean habe gezeigt: Das Reinforcement-Learning-Programm lässt sich gut auf Projekte in der echten Welt anwenden. Bisher finden solche Ansätze eher bei der Einordnung großer Datenmengen statt der Steuerung echter Objekte Anwendung. Für das Loon-Team ist das eine wichtige Erkenntnis und eine Überraschung: Ursprünglich sollte die KI mit der manuell programmierten Software gleichziehen. Stattdessen ist sie effizienter.

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Das Experiment lief laut Google bereits seit 2019 und wurde Ende 2020 abgeschlossen. Loons CTO Sal Candido versichert aber: Hier wurden keine selbstdenkenden Ballons geschaffen, die ein Bewusstsein entwickeln könnten. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Programm sei lediglich, dass Verhaltensmuster, Bedingungen und Regeln von Software mithilfe von Messwerten und Daten geschrieben wurden und dahinter kein echter Mensch mehr manuell Routinen getippt habe. Er ergänzt: "Auch wenn es nicht der Anfang eines Asimov-Romans ist, ist es eine tolle Geschichte und vielleicht etwas, dass man als KI bezeichnen könnte."

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kaesekuchen 04. Dez 2020

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kaesekuchen 04. Dez 2020

Durchaus vorstellbar, aber ich nehme mal an, das größte Problem dabei wäre, dass man den...

M.P. 04. Dez 2020

Könnte man sich ggfs. bei den Quallen aus "Findet Nemo" bedienen ;-)

M.P. 04. Dez 2020

Wenn der Verkehr so dicht ist, dass hinter mir viele Autos warten, mache ich das...


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