Abo
  • Services:

Project Loon: Alphabet verliert wichtiges Patent für Internet-Ballons

Das Unternehmen Space Data hat die US-Patentbehörde erfolgreich davon überzeugt, dass Alphabet widerrechtlich eines seiner Patente für das Internet-Ballonprojekt Project Loon verwendet. Ohne das Patent könnte es für Alphabet schwer werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Einer der Project-Loon-Ballons
Einer der Project-Loon-Ballons (Bild: Alphabet)

Die US-Patentbehörde USPTO hat dem Unternehmen Space Data mit seinem Vorwurf recht gegeben, wonach das Google-Mutterunternehmen Alphabet unberechtigterweise dessen Patente verwende. Konkret geht es um Project Loon, Googles Internet-Ballons.

Patentverletzung betrifft die Steuerung der Ballons

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

USPTO hat festgelegt, dass die Idee, die Richtung der Ballons mit Hilfe von Höhenänderungen zu steuern, von Space Data patentiert sei und entsprechend nicht ohne weiteres von Alphabet genutzt werden dürfe. Dies schreibt die Internetseite Wired.com. Space Date verwendet diese Technik bei seinen eigenen Ballons, die Kunden mit Mobilfunkverbindungen versorgen.

Für Alphabet bedeutet die Entscheidung der Patentbehörde ein Rückschlag. Space Data kann mit der Festlegung des USPTO in der Hinterhand vor Gericht ziehen; die Chancen auf Erfolg einer Klage sind dank der Entscheidung realistisch.

Alphabet dürfte von eventuellen Patenten gewusst haben

Es ist anzunehmen, dass Alphabet von dem Patent wusste. 2008 hatte Google - aus dem Alphabet hervorgegangen ist - Kontakt zu Space Data und mutmaßlich sogar eine Übernahme erwogen. Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin sollen im Februar 2008 sogar Space Data besucht haben.

Space Data hatte seinen Einspruch im Sommer 2016 an die US-Patentbehörde gemeldet. Außer dem Patent zur Richtungsänderung sind weitere Patentverletzungen in der Beschwerde enthalten.

Mit Project Loon will Alphabet Internet in entlegene Winkel der Erde bringen. Dazu wird ein Sender an einem Ballon befestigt, der anschließend in der Stratosphäre fliegt und breitbandigen Internetzugang über LTE bereitstellt. Im Mai 2017 hat Alphabet auf diese Weise Internet in einem Katastrophengebiet in Peru bereitgestellt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 216,50€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

M.P. 06. Jul 2017

... was in diesem Falle wohl nicht passiert ist...

M.P. 06. Jul 2017

Zum Sprit-Sparen nutzen das sogar Verkehrsflugzeuge... die gehen so schnell wie möglich...

vulkman 06. Jul 2017

kwT


Folgen Sie uns
       


Dirt Rally 2.0 - Fazit

Brettern auf der Gerade, Zittern in der Kurve - wir haben Dirt Rally 2.0 getestet.

Dirt Rally 2.0 - Fazit Video aufrufen
EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Digitaler Hausfriedensbruch: Bund warnt vor Verschärfung der Hackerparagrafen
Digitaler Hausfriedensbruch
Bund warnt vor Verschärfung der Hackerparagrafen

Ein Jahr Haft für das unbefugte Einschalten eines smarten Fernsehers? Unions-Politiker aus den Bundesländern überbieten sich gerade mit Forderungen, die Strafen für Hacker zu erhöhen und den Ermittlern mehr Befugnisse zu erteilen. Doch da will die Bundesregierung nicht mitmachen.
Von Friedhelm Greis

  1. Runc Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Container-Host
  2. Security Metasploit 5.0 verbessert Datenbank und Automatisierungs-API
  3. Datenbank Fehler in SQLite ermöglichte Codeausführung

Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

    •  /