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Project Linda: Razer macht das Razer Phone zum Ultrabook

Bei Razers Project Linda wird das Razer Phone anstelle des Clickpads in ein Ultrabook-Gehäuse geschoben. Durch diese Umsetzungen ist das Gerät vielfältiger als andere Notebooks mit angekoppeltem Smartphone.

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Razer Project Linda
Razer Project Linda (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Notebook-Gehäuse, die mit einem Smartphone verbunden werden, gibt es diverse - etwa HPs Lapdock oder das Superbook. Razer setzt mit seinem Project Linda diese Idee nun konsequenter um: Das Smartphone ist nicht verkabelt oder kommuniziert per Funk, sondern es wird anstelle des Clickpads ins Gehäuse gelegt. Dadurch ergeben sich theoretisch neue Möglichkeiten.

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Theoretisch deswegen, weil Razer für das Project Linda eine Zielvorstellung hat, die sich von den gezeigten Prototypen unterscheidet - was aber zu erwarten war. Die Basis des Ganzen bildet das Razer Phone, das 120-Hz-Smartphone des Herstellers. Es wird in ein 13,3-Zoll-Ultrabook gepackt, das an das Design des Blade Stealth angelehnt ist. Die Verbindung erfolgt per USB-C-Buchse, die mechanische Verriegelung klingt sehr befriedigend. Einmal angedockt dient das Razer Phone als Recheneinheit und Clickpad. Denkbar wäre auch eine Entsperrung per Fingerabdrucksensor, der unter dem Display sitzt.

Zumindest in den Prototypen kann das Display des Smartphones nur gespiegelt werden, das matte Panel löst obendrein mit 1080p auf. Angedacht sind aber 1440p mit Touch und 120 Hz, was genau den Daten des Razer Phones entspricht. Später sollen zudem unterschiedliche Inhalte auf dem Smartphone und dem eigentlichen Bildschirm darstellbar sein, noch unterstützt das erweiterte Android-OS das aber nicht. Hier liegt das Problem, weswegen das Project Linda vermutlich kein finales Produkt werden dürfte: Es braucht die Software-Unterstützung von Google und der App-Entwickler.

  • Razer Project Linda (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Project Linda (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Project Linda (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Razer Project Linda (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Project Linda (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Project Linda (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Project Linda (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Razer Project Linda (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Was schon klappt, sind die bunt beleuchtete Tastatur und die Mausunterstützung - denn letztere ist sowieso ein Teil von Android. Das Keyboard hat Zusatztasten für den Home-Screen oder die App-Übersicht, und Razer hat extra eine Chroma-App geschrieben, damit es in RGB-Farben erstrahlt. Im Inneren befinden sich ein großer Akku, um das Razer Phone mehrfach aufzuladen, und derzeit 200 GByte Speicher, um Daten auszulagern. Ein USB-C-Port versorgt das Gerät mit Strom, dank 720p-Webcam und Mikrofonen sollen Telefonate klappen.

Uns gefällt die bisherige Umsetzung, da sie sich von Konzepten sowie realen Produkten dahingehend unterscheidet, dass das Smartphone sinnvoller eingebunden ist, statt einfach nur verkabelt zu sein. Wie bei allen Prototypen wird die Zeit zeigen, ob Razer sie zur Marktreife bringt oder nicht.

Project Linda ist nur eine von mehreren Ideen Razers, die alle einen Frauennamen tragen: Project Fiona von 2012 etwa wurde später zum Edge (Pro) genannten Gaming-Tablet. Das Project Christine war 2014 ein modulares Gehäuse, die Erfahrungen damit flossen in das Razer Core ein. Vergangenes Jahr zeigte Razer das Project Ariana, einen Raumprojektor, und das Project Valerie, ein 17-Zoll-Notebook mit Triple-4K-Panels.



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