• IT-Karriere:
  • Services:

Project Libra: Facebook arbeitet an eigener Kryptowährung

Facebook arbeitet derzeit eifrig an Project Libra. Dabei handelt es sich um ein eigenes Kryptowährungs-System, dessen Coins zum Bezahlen im Internet genutzt werden sollen. Nutzer sollen sich die Währung durch das Konsumieren von Werbung verdienen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook arbeitet an einem eigenem Kryptosystem.
Facebook arbeitet an einem eigenem Kryptosystem. (Bild: Facebook/Pixabay/Montage: Golem.de)

Facebook arbeitet anscheinend an einem eigenen Kryptowährungssystem, intern Project Libra genannt. Zu diesem Zweck engagiert das soziale Netzwerk derzeit einige Spezialisten und Partnerfirmen, berichtet die US-Zeitung Wall Street Journal. Zu diesen zählen auch die Kreditkartennetzwerke Visa und Mastercard. Die mit dem geplanten System zusammenhängende Kryptowährung sollen Nutzer auf Facebook und an anderen Stellen im Internet nutzen können.

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Weil am Rhein, Freiburg im Breisgau
  2. SIZ GmbH, Bonn

Zwar soll Libra wie andere Kryptosysteme ebenfalls auf dem Blockchain-Prinzip basieren, allerdings sollen dafür an echte Gegenwerte gebundene Stablecoins eingesetzt werden. Das soll die Instabilität der Währung verringern, die bei Produkten wie Bitcoin und Ethereum beobachtet werden kann. Außerdem will Facebook Bezahlgebühren bei Kreditkartentransaktionen von Verkäufern vermeiden.

Währung durch Werbung verdienen

Die geplanten Coins können sich Anwender dem WSJ zufolge durch das Ansehen und Anklicken von Werbung verdienen - ähnlich wie bei anderen Credit-Systemen. Allerdings muss das soziale Netzwerk erst einmal überzeugende Partner finden, um dies auch attraktiv zu machen. Bisher ist nicht bekannt, welche Unternehmen in Frage kommen. Für sein Projekt will Facebook allerdings wohl Investitionen von etwa einer Milliarde US-Dollar sammeln.

Anfang Januar 2018 hatte Facebook sämtliche Werbung für Kryptowährungen von seiner Seite verbannt. Der Kurs von Bitcoin brach daraufhin um etwa zehn Prozent auf 8.200 Euro ein. Heute ist ein Bitcoin etwa 5.133 Euro wert. Nach dem Werbeverbot war Facebook selbst wegen diverser Datenskandale in den Schlagzeilen geraten. Es wird sich zeigen, wie viel Vertrauen Investoren in das Unternehmen heute noch haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

neokawasaki 05. Mai 2019

Brave zahlt je Werbung umgerechnet etwa 2 Cent, mal so als real existierendes Beispiel...

neokawasaki 05. Mai 2019

Langweilig :P

das_mav 05. Mai 2019

Naja, eine Fehlinvestition wird es wohl kaum. Sie haben die erste Regel für erfolgreiches...

das_mav 05. Mai 2019

Wer nicht wächst wird abgeholzt, nennt sich Kapitalismus.


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Resident Evil: Das wohl peinlichste Milchgesicht der Videospielgeschichte
Resident Evil
Das wohl peinlichste Milchgesicht der Videospielgeschichte

Ist das legendäre Resident Evil - Code: Veronica heute noch gruselig? Unser Autor hat zum 20. Jubiläum von Code: Veronica den Selbstversuch gewagt, sich erneut auf eine von Zombies befallene Gefängnisinsel gewagt und festgestellt, dass nicht jeder Klassiker gut altert.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Horror Capcom stellt neue Version von Resident Evil 3 vor

O2 Free Unlimited im Test: Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich
O2 Free Unlimited im Test
Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich

Telefónica startet eine kleine Revolution im Markt für Mobilfunktarife: Erstmals gibt es drei unterschiedliche Tarife mit unlimitierter Datenflatrate, die sich in der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterscheiden. Wir haben die beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Tarife getestet und sind auf erstaunliche Besonderheiten gestoßen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Telefónica Neue O2-Free-Tarife verlieren endloses Weitersurfen
  2. O2 My Prepaid Smartphone-Tarife erhalten mehr ungedrosseltes Datenvolumen
  3. O2 Free Unlimited Basic Tarif mit echter Datenflatrate für 30 Euro

Landwirtschaft: Ohne Daten geht nichts mehr auf dem Acker
Landwirtschaft
Ohne Daten geht nichts mehr auf dem Acker

5G ist derzeit noch nicht an jeder Milchkanne verfügbar. Das ist schlecht für die Landwirte. Denn in ihrer Branche ist die Digitalisierung schon weit fortgeschritten, sie sind auf Internet auf dem Feld angewiesen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Akademik Lomonossow Russisches Atomkraftwerk wird bald nach Sibirien geschleppt
  2. CO2 Wie Kohlebergwerke zum Klimaschutz beitragen können
  3. Raumfahrt Forscher testen Aerogel als Baumaterial für Mars-Gewächshaus

    •  /