Project Kuiper: Verizon will mit Amazons LEO-Satellitennetz zusammenarbeiten

Noch ist kein Satellit von Project Kuiper gestartet. Doch mit Verizon hat Amazon schon einen Partner gewonnen.

Artikel veröffentlicht am ,
United Launch Alliance (ULA) wird Amazons Project Kuiper in den Orbit bringen.
United Launch Alliance (ULA) wird Amazons Project Kuiper in den Orbit bringen. (Bild: United Launch Alliance (ULA))

Verizon Communications will mit dem künftigen LEO-Satellitennetz (Low Earth Orbit) von Amazon zusammenarbeiten. Das gab der gemessen an den Kundenzahlen größte Mobilfunkbetreiber der USA am 26. Oktober 2021 bekannt. Project Kuiper soll zellulare Backhaul-Anbindungen zur Erweiterung der 4G/LTE- und 5G-Datennetzwerke von Verizon liefern, um ländliche und abgelegene Gemeinden in den USA zu versorgen.

Stellenmarkt
  1. Backend Developer (m/w/d) - Cloud & GOlang
    Goldbeck GmbH, Bielefeld, Leipzig, Plauen
  2. Professur "Wirtschaftsinformatik und Mathematik"
    THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
Detailsuche

Während SpaceX bereits mit dem Betrieb seines Netzwerks für Satelliteninternet Starlink begonnen hat und auf eine Anschlusszahl von 100.000 Verbindungen zusteuert, ist noch kein Kuiper-Satellit im Weltall. Amazon hat im April 2021 einen Vertrag zum Start der Satelliten unterzeichnet, Termine stehen aber noch nicht fest.

Verizon erklärte, im Rahmen der Zusammenarbeit sei damit begonnen worden, technische Spezifikationen zu entwickeln und vorläufige kommerzielle Modelle für eine Reihe von Konnektivitätsdiensten für US-Verbraucher und globale Unternehmenskunden in ländlichen und abgelegenen Gebieten zu definieren.

Verizon und Amazon sind schon länger Partner

Amazon hat im Juli 2020 von der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) die Genehmigung zum Start von LEO-Satelliten des Projekts Kuiper erhalten, was insgesamt 10 Milliarden US-Dollar kosten soll. Die Konstellation soll aus 3.236 Satelliten in unterschiedlichen Umlaufbahnen bestehen: Der höchste Orbit liegt in 630 Kilometern Höhe. Dort will Amazon 1.156 Satelliten stationieren. 20 Kilometer niedriger sollen 1.296 Satelliten kreisen. Der niedrigste Orbit befindet sich bei 590 Kilometern. Dort werden 784 Satelliten ausgesetzt.

Golem Akademie
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die erste Hälfte der Satelliten muss demnach bis zum 30. Juli 2026 im Orbit sein. Für die zweite Hälfte hat Amazon dann noch einmal drei Jahre Zeit.

Sampath Sowmyanarayan, Chief Revenue Officer bei Verizon Business, sagte: "Durch die Nutzung von Backhaul-Lösungen können wir unsere Anbindung noch weiter ausbauen und unser 4G-LTE- und 5G-Netz ergänzen." Beide Ingenieurteams sollen nun zusammenarbeiten und Edge Computing von Verizon einbeziehen. Amazon und Verizon haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet, um die 5G-Edge-MEC-Plattform von Verizon mit AWS Wavelength zu verbinden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Feldversuch E-Mobility-Chaussee
So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
    Geforce Now (RTX 3080) im Test
    1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

    Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. SpaceX: Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen
    SpaceX
    Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen

    Bald dürften mehrere Flugesellschaften Starlink-Service anbieten. Laut einem Manager soll es so schnell wie möglich gehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /