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Projekt Jedi: Microsoft will weiter mit US-Militär zusammenarbeiten

In einem Blogbeitrag hat sich Microsoft-Präsident Brad Smith zur Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium bekannt. Mitarbeiter, die nicht an derartigen Projekten arbeiten wollen, sollen in andere Bereiche des Unternehmens wechseln können.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft arbeitet auch künftig an militärischen Projekten.
Microsoft arbeitet auch künftig an militärischen Projekten. (Bild: Vesa Moilanen/AFP/Getty Images)

Der Präsident von Microsoft, Brad Smith, hat sich in einem Blogbeitrag zur ethischen Diskussion rund um die Zusammenarbeit von Technologieunternehmen mit dem US-Militär geäußert. Demnach will Microsoft auch künftig mit dem US-Verteidigungsministerium zusammenarbeiten - anders als etwa Google.

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Microsoft arbeite seit vier Jahrzehnten mit dem Verteidigungsministerium zusammen, schreibt Smith, Microsofts Technologien seien in zahlreichen Bereichen des US-Militärs zu finden. Das Unternehmen sei stolz auf diese Zusammenarbeit und wolle mit seinem eigenen Wissen zu den ethischen und politischen Fragen rund um das Thema künstliche Intelligenz beitragen.

Gleichzeitig verstehe Microsoft, wenn manche Mitarbeiter nicht an militärischen Projekten arbeiten wollten. Smith sagte in seinem Beitrag, dass Microsoft in derartigen Fällen einen Wechsel auf eine neue Position im Unternehmen unterstützen und fördern würde.

Microsoft will bei Project Jedi mitmachen

Smith erwähnt in seinem Beitrag auch das Projekt Jedi (Joint Enterprise Defense Infrastructure), ein Cloud-Projekt des Verteidigungsministeriums. Dabei geht es darum, die Daten des US-Verteidigungsministeriums auf eine von einem Unternehmen betriebene Cloud zu übertragen. Jedi soll bis zu zehn Jahre laufen und ist mit zehn Milliarden US-Dollar dotiert.

Microsoft hat am Bieterwettstreit um das Projekt teilgenommen - im Gegensatz zu Google. Begründet hatte Google die Absage mit der Möglichkeit, dass Jedi nicht in Einklang mit den eigenen Regeln für künstliche Intelligenz stehe. Denkbar ist allerdings, dass Google einfach einen ähnlichen Aufruhr wie Anfang 2018 vermeiden wollte: Damals protestierten die Mitarbeiter gegen das militärische Projekt Maven, das Google letztlich nicht fortführen wird.

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janoP 07. Dez 2018

SanderK 29. Okt 2018

Danke für die Informationen!

PerilOS 29. Okt 2018

Du hast vergessen noch "Deutschland erwache!" drunter zu setzen. 10/10. Would believe.

Trockenobst 28. Okt 2018

Du verallgemeinerst. Für einen Teil der Amis ist es a) vollkommen ok wenn man sinnlos...


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