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Project Insignia: Fans bauen das erste Xbox Live nach

Wer wieder einmal Halo 2 wie früher spielen möchte, kann das möglicherweise demnächst in einer nachgebauten Version des ersten Xbox Live tun.

Artikel veröffentlicht am ,
Bill Gates überreicht 2002 einem Käufer in Japan die erste Xbox.
Bill Gates überreicht 2002 einem Käufer in Japan die erste Xbox. (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP via Getty Images)

In der Nacht vom 14. auf den 15. April 2010 hat Microsoft das erste Xbox Live abgeschaltet. Das hatte unter anderem zur Folge, dass die Multiplayermodi von Spielen wie Halo 2, Crimson Skies und Project Gotham Racing 2 nicht mehr verwendet werden können - jedenfalls nicht in der Originalversion. Nun will eine Gruppe von Fans bis August 2020 einen Nachbau des Dienstes veröffentlichen.

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Das neue Xbox Live trägt den Projektnamen Insignia. Es soll im Prinzip wie der alte Dienst funktionieren, so dass die ursprünglichen Fassungen der Spiele auf einer alten Xbox ohne weitere Extras genutzt werden könnten.

Das verspricht die Gruppe um einen Programmierer, der in der Szene unter dem Namen Luke Usher bekannt ist.

Usher steckt bereits hinter Cxbx-Reloaded, einem der besten Emulatoren der ersten Xbox. Er finanziert sein neues Projekt zum Teil über die Plattform Patreon, verdient damit aber momentan nur rund 900 US-Dollar im Monat.

Das ursprüngliche Xbox Live galt als das damals mit Abstand fortschrittlichste Spielenetzwerk für Konsolen, dessen Funktionsumfang dem der Konkurrenten deutlich überlegen war. Es wurde nach und nach durch ein neues Netz ersetzt - für den Kunden hat sich das aber wie ein fließender Übergang angefühlt.

Als Grund für die Abschaltung des ursprünglichen Dienstes 2010 hatte Microsoft gesagt, dass die Unterstützung für die erste Xbox die Weiterentwicklung von Xbox Live behindern würde. So sei es technisch nicht möglich gewesen, dass Spieler etwa mehr als 100 Freunde auf ihrer Freundesliste eintragen.

Microsoft hat sich bislang nicht öffentlich zu Insignia geäußert. Es ist schwierig einzuschätzen, ob der Konzern das Projekt stillschweigend duldet und damit Sympathiepunkte in der Community sammelt oder rechtlich dagegen vorgeht.

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