Abo
  • Services:
Anzeige
Die Pornoindustrie will die Kamera der Google-Brille nutzen.
Die Pornoindustrie will die Kamera der Google-Brille nutzen. (Bild: Google)

Project Glass: Pornoindustrie zeigt Interesse an Google-Brille

Die Pornoindustrie will die Kamera der Google-Brille nutzen.
Die Pornoindustrie will die Kamera der Google-Brille nutzen. (Bild: Google)

Noch kann nur ein ausgewählter Kreis von Entwicklern Googles Project Glass vorbestellen. Die Datenbrille weckt aber schon jetzt das Interesse der Pornoindustrie. Der Grund ist die eingebaute Kamera.

Die Google-Brille ist mit einem einzelnen Mikrodisplay ausgestattet, auf dem der Nutzer Informationen abrufen kann. Darüber hinaus befindet sich ungefähr auf Höhe des Brillenbügels an der Vorderseite eine Kamera, die die Umgebung aus der Perspektive des Brillenträgers aufzeichnen kann. Sie soll Fotos und Videos aufnehmen können. Das interessiert die Pornohersteller nach einem Bericht der Website PCMag sehr.

Anzeige

Die Aufnahmeperspektive, die der Träger der Datenbrille filmt, eigne sich für Aufnahmen aus der Ich-Perspektive, sogenannte POV-Videos (Point-of-View), besonders, so Quentin Boyer von Pink Visual gegenüber PCMag. Die Aufnahmen können schließlich freihändig und aus kurzer Distanz gemacht werden. Mit herkömmlichen Kameras funktioniere das nicht zufriedenstellend, so ein Sprecher der Softwarefirma Mikandi gegenüber dem Branchenmagazin Xbiz. Die Firma entwickelt für die Android-Plattform Porno-Apps.

Mikandi hat sich jedoch auch noch eine etwas unschuldigere Variante ausgedacht, wie die Brille im zwischenmenschlichen Bereich eingesetzt werden könnte: Bei einem Date könnte der Partner die Brille tragen, um schnell zum Beispiel den Lieblingswein seiner Liebsten aus alten Konversationen nachzuschlagen.

Die Brillen sollen jedoch erst Anfang nächsten Jahres an Entwickler ausgeliefert werden, die die 1.500 US-Dollar teuren Modelle auf Googles I/O vorbestellen konnten. Ob diese Geräte, die noch nicht massentauglich sein sollen, dann auch gleich in die Hände der Pornoindustrie gelangen, bleibt ungewiss. Sergey Brin sagte gegenüber Bloomberg TV, dass die breite Öffentlichkeit erst 2014, also ein Jahr nach Veröffentlichung der Entwicklerversion, die Gelegenheit haben wird, die Brille zu erwerben.


eye home zur Startseite
elend0r 12. Jul 2012

Natürlich geht es in diesem Artikel primär um die Pornoindustrie, aber dennoch ist es...

Martin F. 06. Jul 2012

Die damaligen Spiele werden sich wohl nicht in Luft aufgelöst haben. Ich spiele...

Peter Brülls 06. Jul 2012

In dem man Werbung einblendet. Okay, nicht man sondern Google.

Peter Brülls 06. Jul 2012

Nach einigen Generationen *ist* das was sie sehen, Realität. Nicht physisch, aber das...

JiggadeeJo 06. Jul 2012

Wenn Kartenspiele, dann sehe ich die Brille eher als Poker/BlackJack-Hilfe für den Nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Güntner Group Europe GmbH, Fürstenfeldbruck Raum München
  2. Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG, Rosenfeld
  3. Deutsche Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft), Hannover
  4. Sattel Business Solutions GmbH, Langenau


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung 850 Pro 256 GB 109,90€, Core i7-7700K 299,00€, Ryzen 5 1600X 199,90€)
  2. (u. a. Samsung 850 Pro 512-GB-SSD 199,00€, Sandisk 500-GB-SSD 134,00€, WD 4-TB-HDD extern 99...

Folgen Sie uns
       


  1. Urteil

    Winsim-Preiserhöhung von Drillisch ist hinfällig

  2. Automatisierung

    Hillary Clinton warnt vor den Folgen künstlicher Intelligenz

  3. Gutachten

    Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert

  4. München

    Tschüss Limux, hallo Chaos!

  5. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  6. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  7. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  8. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  9. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  10. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: Kunden lieben es, gemolken zu werden

    Antlion90 | 10:20

  2. Re: Wieviel haette man gespart

    ArcherV | 10:19

  3. Die Gefahr ist die Geschwindigkeit

    Micha12345 | 10:19

  4. Re: Man kann es auch zusammen fassen:

    Adlerjohn | 10:18

  5. Re: Subvention?

    PiranhA | 10:18


  1. 10:03

  2. 07:37

  3. 07:13

  4. 07:00

  5. 18:40

  6. 17:44

  7. 17:23

  8. 17:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel