Project Felix: Adobe präsentiert neues Grafikprogramm für 3D-Templates

Mit Adobes neuem Design-Programm sollen Grafikdesigner auch ohne Vorkenntnisse in komplizierten Spezialanwendungen realistisch aussehende Bilder aus 3D-Templates erstellen können. Einen finalen Namen hat das Programm nicht - noch läuft es unter der Bezeichnung Project Felix.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein mit Project Felix aus einem 3D-Template erstelltes Rendering
Ein mit Project Felix aus einem 3D-Template erstelltes Rendering (Bild: Adobe)

Adobe hat im Rahmen der Keynote seiner Max-Konferenz 2016 das neue Bildbearbeitungsprogramm Project Felix vorgestellt. Mit Project Felix sollen Grafikdesigner einfach 3D-Vorlagen in 2D-Umgebungen einbinden können. Das soll beispielsweise die Erstellung von Produktfotos erleichtern, bei denen ein gerendertes Objekt in ein Foto eingebunden wird. Das ist beispielsweise dann nötig, wenn es das eigentliche Produkt noch nicht gibt.

  • Ein mit Project Felix aus einem 3D-Template gerendertes Bild (Bild: Adobe)
  • Mit Project Felix lassen sich 3D-Templates in 2D-Bilder einfügen und bearbeiten. (Bild: Adobe)
  • Die Templates lassen sich mit Strukturen, Farben, Licht und Schatten versehen und dadurch zu realistisch aussehenden Objekten formen. (Bild: Adobe)
Mit Project Felix lassen sich 3D-Templates in 2D-Bilder einfügen und bearbeiten. (Bild: Adobe)
Stellenmarkt
  1. Leiter Kundenservice / Software-Support (m/w/d)
    Hottgenroth Software AG, Köln
  2. Systemadmininstrator:in Leitsystem (m/w/d)
    SWT-AöR, Trier
Detailsuche

Zielgruppe für Adobe sind Grafikdesigner, die sich mit 3D-Rendering nicht auskennen und keine Zeit oder Muße haben, sich mit komplizierten 3D-Programmen zu beschäftigen. Entsprechend können mit Project Felix 3D-Assets importiert, aber nicht selbst erstellt werden. Der Designer benötigt also eine Quelle für das Objekt; Adobe selbst hat seine Datenbank Adobe Stock entsprechend um 3D-Modelle, Materialien und Lichter erweitert.

Licht und Schatten werden automatisch berechnet

Importiert ein Nutzer ein 3D-Objekt in Project Felix, berechnet das Programm automatisch eine erste Licht- und Schattenkonfiguration. Das soll es den Designern erleichtern, die passenden Einstellungen zu finden. Auch die Ausrichtung am Horizont übernimmt Project Felix selbstständig.

Die einzelnen Bereiche des 3D-Modells können mit unterschiedlichen Materialien und Farben belegt werden. Für die Auswahl steht der aus anderen Adobe-Produkten bekannte Zauberstab zur Verfügung, der hier jedoch dreidimensional verwendet werden kann.

Echtzeitvorschau des fertigen Renderings

Golem Karrierewelt
  1. Certified Network Defender (CND): virtueller Fünf-Tage-Workshop
    06.-10.02.2023, Virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    17.-19.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Während der Bearbeitung steht dem Grafikdesigner ein Echtzeit-Vorschaufenster zur Verfügung, in dem er seine Arbeit beurteilen kann. Das Endergebnis kann entweder als einfache Bilddatei gerendert oder ins PSD-Format umgewandelt werden. Dann kann es in Photoshop weiterbearbeitet werden.

Project Felix soll Ende 2016 in einer ersten Betaversion für Windows 10 und OSX zur Verfügung stehen. Alle Abonnenten eines Creative-Cloud-Abos sollen sich das Programm herunterladen können. Zunächst wird das Programm nur auf Englisch verfügbar sein, weitere Sprachen sollen aber kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesarbeitsgericht
Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten zwingend erfassen

Das vollständige Urteil des BAG zur Arbeitszeiterfassung liegt nun vor. Diese muss zwingend erfolgen, aber nicht unbedingt elektronisch.

Bundesarbeitsgericht: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten zwingend erfassen
Artikel
  1. Cyberkriminalität: Jeder vierte Jugendliche ist ein Internettroll
    Cyberkriminalität
    Jeder vierte Jugendliche ist ein Internettroll

    Einer Umfrage zufolge ist bedenkliches bis illegales Verhalten von Jugendlichen im Internet zur Normalität geworden. In Deutschland ist der Anteil sehr hoch.

  2. I am Jesus Christ angespielt: Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen
    I am Jesus Christ angespielt
    Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen

    Kein Scherz, keine geplante Gotteslästerung: In I am Jesus Christ treten wir als Heiland an. Golem.de hat den kostenlosen Prolog ausprobiert.
    Von Peter Steinlechner

  3. ChatGPT: Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann
    ChatGPT
    Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann

    ChatGPT scheint zu gut, um wahr zu sein. Der Chatbot wird von Nutzern an die (legalen) Grenzen getrieben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • NBB: Samsung Odyssey G5 WQHD/165 Hz 203,89€ u. Odyssey G9 49"/DQHD/240Hz 849,90€ • ViewSonic VX3258 WQHD/144 Hz 229,90€ • Elgato Cam Link Pro 146,89€ • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€ • Alternate: Tt eSPORTS Ventus X Plus 31,98€ • 4x Philips Hue White Ambiance 49,99€ [Werbung]
    •  /