Abo
  • IT-Karriere:

Project Denver: Nvidias Tegra K1 zuerst für Mobilgeräte und nicht für Server

Was zuerst als Server-CPU angekündigt wurde, wird in diesen Rechnern so bald nicht zu finden sein: Nvidias Project Denver, auch als Tegra K1 mit 64-Bit-Kernen bekannt, wird zunächst in mobilen Geräten erscheinen. Bei ARM-Servern mit GPU-Beschleunigern setzt Nvidia vorerst auf Partner.

Artikel veröffentlicht am ,
Server von Cirrascale mit ARM-CPUs und Nvidia-GPUs
Server von Cirrascale mit ARM-CPUs und Nvidia-GPUs (Bild: Nvidia)

"Unsere Architektur mit dem Namen Project Denver ist anfangs auf den mobilen Markt ausgerichtet." Dies schreibt Nvidia in einem Blogpost zur Supercomputerkonferenz ISC. Das Unternehmen bestätigt damit, was sich in vorsichtigen Äußerungen von Firmenchef Jen-Hsun Huang schon abzeichnete. Der Tegra K1 mit 64-Bit-Fähigkeiten wird so schnell nicht in Servern und Supercomputern zu finden sein.

Stellenmarkt
  1. BfS Bundesamt für Strahlenschutz, Oberschleißheim
  2. OSRAM GmbH, München

Für diese Geräte war das bereits 2011 angekündigte Projekt aber ursprünglich vorgesehen. Dabei gilt es, zwei Versionen zu unterscheiden, die beide Tegra K1 heißen. Das bisher unter dem Codenamen "Logan" geführte SoC verfügt über vier Cortex-A15-Kerne, die nur 32 Bit unterstützen. 64-bittig ist nur "Denver", der als Dual-Core geplant ist.

Genau dieses SoC wollte Nvidia ursprünglich für Microserver und Supercomputer positionieren, in letzterem Einsatzgebiet steckt dahinter die Überlegung, dass eine kleine CPU wie Denver ausreiche, um die GPUs anzusteuern. Diese Beschleuniger, mit denen Nvidia bei den Großrechnern recht erfolgreich ist, übernehmen dann die Hauptarbeit.

Vorerst sollen aber andere Unternehmen die ARM-SoCs für solche Systeme herstellen. Nvidia nennt hier bisher nur Applied Micro, das die Chips für Server von Cirrascale, E4 und Eurotech liefert. Von Nvidia kommen dann immerhin noch die Tesla-Beschleuniger als PCIe-Steckkarten. Auch Broadcom und Cavium arbeiten an 64-Bit-Chips mit ARM-Architektur für Server - und ebenso AMD, das Nvidia in seinem Blogpost aber nicht erwähnt.

Warum Nvidia seine Serverpläne auf Eis gelegt hat, erklärt das Unternehmen in seiner aktuellen Mitteilung nicht. Die ersten 64-Bit-ARMs von Nvidia sollen nach den bisherigen Plänen 2015 erscheinen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 49,70€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Bosancero 25. Jun 2014

Im Mipad ist er verbaut, beim Mi4 wirds wohl auch Nvidia werden. Tegra 3 war der...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
  2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

    •  /