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Project Daisy: Apple und Beats Electronics reden über Partnerschaft

Tim Cook und der Chef von Dr. Dres Kopfhörerfirma Beats Electronics haben sich getroffen, um über eine Zusammenarbeit mit Apple bei Streaming-Musik zu reden.
/ Achim Sawall
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Beats-Vorstandschef Jimmy Iovine (Bild: Gus Ruelas/Reuters)
Beats-Vorstandschef Jimmy Iovine Bild: Gus Ruelas/Reuters

Apple-Chef Tim Cook hat sich mit Vertretern von Dr. Dres Kopfhörerfirma Beats Electronics getroffen, um über eine Zusammenarbeit zu verhandeln. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf drei Quellen aus dem Umfeld der Unternehmen. Demnach wurde über eine Partnerschaft zu Beats' geplantem Streaming-Service "Project Daisy" geredet.

Cook traf sich Ende Februar 2013 mit Beats-Vorstandschef Jimmy Iovine. Auch Apple Senior Vice President Eddy Cue nahm an dem Gespräch teil, bei dem Cook das Interesse Apples an dem Geschäftsmodell von "Project Daisy" bekundet haben soll. Details über eine konkrete Zusammenarbeit wurden jedoch nicht besprochen, sondern verschiedene Aspekte des Geschäfts mit digitaler Musik. Apple hat den Bericht nicht kommentiert.

Beats hat eine Partnerschaft mit dem Apple-Konkurrenten HTC. Statt der ursprünglich geplanten Mehrheit von Beats für 309 Millionen US-Dollar konnte HTC jedoch nur 25 Prozent der Anteile erwerben. HTC machte dabei einen Verlust von 4,88 Millionen US-Dollar.

Am 5. März 2013 gab Beats bekannt, dass es eine Finanzierung für "Project Daisy" in Höhe von 60 Millionen US-Dollar erhalten habe. Zu den Investoren für den Streaming-Dienst, der Ende 2013 starten soll, gehören Warner-Music-Eigner Len Blavatnik, der Milliardär Lee M. Bass und der australische Geldgeber James Packer.

Iovine war einer der ersten Partner von Apples Musik-Downloadshop iTunes, der 2001 angekündigt wurde. Im Januar 2013 sagte Iovine dem Blog des Wall Street Journals, All Things D(öffnet im neuen Fenster) , dass er sich im Jahr 2003 mit Steve Jobs über einen Streaming-Service unterhalten habe. Doch Jobs habe ihn wegen zu hoher Preisvorstellungen für die Verhandlungen mit der Musikindustrie zurückgewiesen.


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