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Ein Prototyp des ZTE Hawkeye
Ein Prototyp des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)

Project CSX: ZTEs Community-Smartphone kommt nicht gut an

Ein Prototyp des ZTE Hawkeye
Ein Prototyp des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)

Das mittlerweile "Hawkeye" genannte Smartphone hat ZTE im Rahmen des Project CSX von seinen Nutzern entwerfen lassen - zumindest in Grundzügen. Der Hersteller will das Gerät über Crowdfunding finanzieren, wirklich erfolgreich ist das Vorhaben bisher aber nicht.

Das Android-Smartphone Hawkeye des chinesischen Herstellers ZTE ist auf Kickstarter vorbestellbar. Das Gerät ist im Rahmen des Project CSX zusammen mit den Nutzern entworfen worden; aus den eingebrachten Vorschlägen wählte ZTE letztlich die Funktionen aus, die das Smartphone jetzt bietet.

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Die auffälligen Hauptfunktionen fallen insgesamt allerdings eher etwas unspektakulär aus: Neben einer Eye-Tracking-Kamera auf der Vorderseite, mit der Nutzer mit ihren Augen scrollen und swipen können, hat das Hawkeye eine optional erhältliche Hülle, mit der das Smartphone an nahezu allen Oberflächen befestigt werden kann. Inwieweit die Eye-Tracking-Funktion im Alltag praxistauglich ist, wird sich zeigen.

  • Eine Prototyp-Darstellung des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)
  • Eine Prototyp-Darstellung des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)
  • Eine Prototyp-Darstellung des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)
Eine Prototyp-Darstellung des ZTE Hawkeye (Bild: ZTE)

Zu den Vorschlägen, die die Nutzer während des Entstehungsprozesses eingereicht haben, zählt unter anderem ein polarisiertes Display, das verschiedene Inhalte je nach Betrachtungswinkel anzeigen kann. Diese Funktion hat ZTE für das finale Produkt jedoch nicht ausgewählt; denkbar ist, dass dies aus Kostengründen geschehen ist.

Mittelklasse-Smartphone mit guter Ausstattung

Die restliche Hardware-Ausstattung des Hawkeye entspricht nämlich einem Mittelklasse-Smartphone - und nicht einem Oberklassegerät. Das Display ist 5,5 Zoll groß, die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel. Im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon 625 mit einer maximalen Taktrate von 2 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der Flash-Speicher 32 GByte. Ausgeliefert werden soll das Smartphone mit Android 7.

Die Hauptkamera besteht aus zwei Sensoren und Objektiven. Eine Kamera hat 13 Megapixel, die andere 12 Megapixel und eine höhere Brennweite. Dadurch wird eine Zoomfunktion ermöglicht. Die Frontkamera hat 8 Megapixel. Das Hawkeye unterstützt ac-WLAN und Cat6-LTE. Bei den aktuell angegebenen Frequenzbändern fehlt allerdings das für Deutschland wichtige Band 20. Die Frequenzbelegung kann sich aber noch ändern, wie der Hersteller schreibt.

Finanzierungskampagne bisher noch nicht erfolgreich

Bei Kickstarter ist die Finanzierungskampagne bisher nicht sonderlich erfolgreich. Nach zwölf Tagen sind von den erforderlichen 500.000 US-Dollar nur knapp 30.500 US-Dollar zusammengekommen. Die Kampagne läuft noch bis zum 18. Februar 2017. Ein Viertel der Zeit ist also bereits um. In dieser Zeit wurde nicht einmal ein Zehntel der erforderlichen Summe gesammelt.

Das mangelnde Interesse könnte ein Anzeichen dafür sein, dass die Nutzer sich mehr von Project CSX versprochen haben. Herausgekommen ist ein zwar gutes Mittelklasse-Smartphone, das aber mit der Eye-Tracking-Funktion und der Klebehülle eher weniger aufregende Innovationen bietet. Um das Smartphone zu unterstützen, müssen Interessenten 200 US-Dollar plus Versandkosten zahlen - ein guter Preis für ein Smartphone mit derartiger Ausstattung. Die Klebehülle ist enthalten, später soll das Smartphone mehr kosten. Sollte das Projekt scheitern, bekommen alle Unterstützer ihr Geld zurück.


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PhilSt 20. Jan 2017

Bei den Top-Geräten kann man das denke ich als Technikverliebtheit oder so sehen - man...

SandyMerleburg 18. Jan 2017

Auf der Projektseite gab es einen Post über DAB+ Radio. Auf Kickstarter finde ich aber...

Contax 18. Jan 2017

Da bin ich ganz bei dir! Niemand wird in den Laden gehen und sagen "Das will ich nur...

Contax 18. Jan 2017

Eye-Tracking find ich auch irgendwie gruselig. Mit dem Smartphone <5" geb ich dir recht...

tk (Golem.de) 17. Jan 2017

Hoppla, danke für den Hinweis, da sollte tatsächlich eine 0 statt einer 1 stehen. :-)



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