Schwächen bei Schadensmodell und Kollisionen
In Rennspielforen des Jahres 2013 gab es zahlreiche Diskussionen über Gran Turismo 6 gegen Forza Motorsport 5 - und meistens ging es um das Schadensmodell, das bei beiden Titeln die Fans nicht zufriedenstellte.
So richtig gelungen wurde dies auch bei Project Cars nicht umgesetzt. Sofern die Schadenssimulation in den Optionen aktiviert ist, bekommen die Boliden deutlich mehr als nur Kratzer im Lack oder vereinzelte Aufhängungsschäden. Rasen sie mit voller Geschwindigkeit schnurstracks gegen eine Wand, verlieren sie die Vorderreifen und zerknautschen die Front. An ein Weiterfahren ist nicht mehr zu denken, auch wenn der ordentlich umgesetzte Boxenfunk daran erinnert, zur Reparatur zu kommen. Das finden wir gut.
Bei Remplern und Schubsern ist es im Test aber häufig vorgekommen, dass ein heftiger Zusammenstoß nahezu keine Auswirkungen hatte oder eine kleine Berührung direkt die Aufhängung beschädigte und wir den Rest des Rennens gegenlenken mussten.
Oft kam es auch zu Nachladerucklern, sobald das Schadensmodell aktiv wurde. Es wirkte so, als würden die Resultate von Kollisionen erst im allerletzten Moment zu komplex berechnet. In diesem Moment wurden unsere Eingaben nicht mehr komplett umgesetzt, und wir konnten auch nicht der Situation entsprechend auf den Crash reagieren. Ähnliches gilt für das Abfangen von Drehern auf der Strecke. Forza und Gran Turismo haben in diesem Punkt ein nachvollziehbareres, möglicherweise simpleres Fahrgefühl, das dem Spieler eher das Gefühl von Kontrolle und Können gibt.
Die Vorteile der alten Garde
Die Kart-Rennen von Project Cars haben uns wenig Spaß gemacht, in der Formel-Klasse zieht Project Cars nicht an einem F1 2014 vorbei und Rallye-Etappen gibt es - anders als zum Beispiel in Gran Turismo - gar nicht.
Gerade im Bereich der Supersportwagen klafft in Project Cars zudem eine inhaltliche Lücke. Dieser Missstand ist natürlich auf die fehlenden Lizenzen zurückzuführen. Dennoch ist es ein Punkt, den Interessenten berücksichtigen sollten. Der Fuhrpark von Project Cars ist groß und variantenreich, aber eben nicht so elegant gewählt wie in Forza 5 oder so umfassend wie in Gran Turismo 6.
Auch das Thema Upgrades spielt für Project Cars keine Rolle. Alle Autos stehen in einem bestmöglichen Zustand bereit, der Wechsel auf das Lieblingsexemplar bei Heckspoiler oder Felgen fällt damit weg. Tunen und Schrauben dürfen Spieler dagegen nach Herzenslust. Die Gefahr, die falschen Einstellungen beim Herumprobieren zu treffen, ist dabei bei Project Cars am größten.
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