Realistisches Fahrgefühl und große Streckenvielfalt

Das Fahrgefühl ist realistisch. PS-starke Boliden sind mit kalten Reifen und forschem Fahrstil kaum unter Kontrolle zu behalten. Bei einem unfreiwilligen Ausritt aufs Grün oder ins Kiesbett verlieren wir deutlich an Geschwindigkeit. Das Um-die-Kurven-Zirkeln macht viel Spaß - vor allem mit einem Lenkrad - und bietet den nötigen Tiefgang.

Das zickigere Fahrmodell könnte Durschnittsrennspieler aber häufig frustrieren. Nicht immer ist es direkt nachvollziehbar, warum eine Kurve drei Runden lang kein Problem darstellte, in Runde vier bei ähnlicher Herangehensweise aber in einem Totalschaden an der Bande endet.

31 wunderschöne Orte

Das Rennspiel erscheint mit 31 wunderschön gestalteten Örtlichkeiten, darunter Hockenheim- und Nürburgring, Monza, Silverstone, Laguna Seca oder Bathurst in Australien. Häufig darf der Spieler noch aus zahlreichen Versionen an Streckenverläufen wählen. Die Anpassungsmöglichkeiten bezüglich dynamischen Wetters und fortlaufender Tageszeit stehen für alle Strecken zur Verfügung.

Vergleichen wir das einmal mit Forza 5 und Gran Turismo 6, wirken die alten Referenzsimulationen von Sony und Microsoft bei diesem Aspekt geradezu antik. GT6 bietet zwar auf ein paar Strecken ähnliche Möglichkeiten, die sind aber weitaus rudimentärer, selten komplett verfügbar und auch nicht so spektakulär umgesetzt wie in Project Cars.

Bei Grafik und Sound setzt der Titel in den meisten Punkten neue Maßstäbe im Genre der Rennsimulationen. Wer sich Rennspiele im Allgemeinen ansieht, findet in Driveclub (mit allen Updates) einen noch schöneren Titel. Manche Bereiche wie Boxenstopps sind zum Beispiel in Gran Turismo aufwendiger animiert und schöner gestaltet.

  • Es ist sehr beeindruckend, so viele Autos gleichzeitig auf einer nassen Strecke im Replay zu verfolgen. (Screenshots: Golem.de)
  • Blitz und Donner gibt es optional auf jeder Strecke.
  • Wir haben unseren linken Vorderreifen in einem Crash verloren. Kleine Rempler haben nur selten Auswirkungen.
  • Die Autos sind sehr detailliert gestaltet - außen und innen.
  • Wir versuchen, einen anstehenden Dreher durch Gegenlenken zu verhindern.
  • Die Grafikoptionen sind vielfältig.
  • Das Hauptmenü
  • Die Kart-Rennen gehören nicht zu unseren Lieblingsdisziplinen. Sie fahren sich sehr zappelig.
  • Die drei großen Ziele der Karriere in Project Cars
  • Die 24 Stunden von Le Man gefällig? Sie sind komplett simulierbar.
  • Die Regeneffekte sind schick, aber nicht ganz so schick wie in Drive Club oder Forza Horizon 2.
  • So viele Fahrzeuge ...
  • Regenrennen in Project Cars
  • Die Windschutzscheibe ist im Eimer.
Die Grafikoptionen sind vielfältig.

Die PC-Fassung von Project Cars lässt sich sehr detailliert auf das eigene System konfigurieren und bietet Einstellungen für nahezu jeden Effekt und die Texturen. Auch die Animationsberechnungen für eine möglichst flüssige Darstellung von entweder den Autos oder der Umgebung gibt Profis deutlich mehr Möglichkeiten als gewohnt. Gerade bei diesen Dingen bemerken Spieler schnell, dass die Community bei der Entwicklung von Project Cars ihren wertvollen Beitrag geleistet hat.

Die Soundkulisse ist musikalisch sehr tragend und episch. Die Motoren klingen wuchtig und authentisch, häufig aber auch sehr ähnlich, was bei den teils sehr unterschiedlichen Modellen kaum realistisch sein kann. Für unseren Geschmack dürften die Entwickler zudem noch einmal alle Bremsen ölen oder das Quietschen der Bremsbelege optional machen.

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 Project Cars im Test: Freiheit für RennsimulationenProject Cars durchspielen 
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ThadMiller 19. Mai 2015

Drei 4K Monitore? Kannst vergessen...

eiapopeia 14. Mai 2015

Ich hoffe, dass die sich beeilen. Auf Linux kann man ja schon vieles Spielen, aber gute...

nn.max 14. Mai 2015

Ich mag es total, das ich nicht 100000 Stunden investieren muss um alle Aspekte des...

Leynad 11. Mai 2015

Da gibt es andere Meinungen. Manche sagen, iRacing ist schwieriger als die Realität. Das...



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