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Project Cars 2 im Test:
Profi-Rennspiel mit aggressiver KI

Während Forza Motorsport 7 mit größtmöglicher Zugänglichkeit punktet, setzt das fast gleichzeitig veröffentlichte Project Cars 2 auf harten Realismus. Es sind Profis gefragt, die Rennspiele schon prinzipiell mit Lenkrad spielen und gerne stundenlang ihre Fahrzeuge feinjustieren.
/ Thorsten Wiesner
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Artwork von Project Cars 2 (Bild: Bandai Namco)
Artwork von Project Cars 2 Bild: Bandai Namco

Gelegenheitsraser sollten um den zweiten Teil von Project Cars einen Bogen fahren. Das Rennspiel der Slightly Mad Studios wartet zwar mit mehreren einstellbaren Fahrhilfen auf, besonders einfach ist es aber auch auf den niedrigsten Stufen nicht. Das liegt einerseits daran, dass die Entwickler die unterschiedlichen Fahrzeuge vom Supersportwagen bis zum Rallycross-Vehikel akribisch genau in das Spiel integriert haben. Jeder Bolide - ob von Ferrari, BMW, Lamborghini oder Ford - verlangt ein anderes Handling.

Project Cars 2 - Trailer (Gamescom 2017)
Project Cars 2 - Trailer (Gamescom 2017) (01:46)

Vor allem aber ist Feingefühl bei der Steuerung gefragt. Anfänger werden ansonsten schon bei der ersten Kurve im Kiesbett landen und ein ausbrechendes Heck nicht unter Kontrolle bekommen. Hinzu kommt, dass die Bedienung per Pad nicht die einfachere, sondern die subjektiv empfunden kompliziertere Variante ist. Wer kein Lenkrad besitzt, wird einige Zeit in den Steuerungsoptionen verbringen, um die Rennen halbwegs spielbar zu gestalten.

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