Abo
  • Services:

Project Capillary: Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende

Google will Android-Entwicklern eine einfache Möglichkeit geben, Pushnachrichten mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu versehen. Project Capillary setzt dabei beim Firebase Cloud-Messaging-Dienst an.

Artikel veröffentlicht am ,
Android bekommt bessere Verschlüsselung.
Android bekommt bessere Verschlüsselung. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Google arbeitet an einem Projekt, um die Inhalte von Pushbenachrichtigungen über den Firebase Cloud-Messaging-Dienst (FCM) künftig mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu versehen. Bislang sind die Nachrichten nur mit TLS auf dem Transportweg geschützt, könnten also theoretisch vom Betreiber mitgelesen werden.

Stellenmarkt
  1. DEKRA SE, Stuttgart
  2. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden

Das Capillary genannte Projekt basiert auf der gleichnamigen von Google entwickelten Bibliothek und soll es für Entwickler "deutlich vereinfachen", Pushnachrichten verschlüsselt auszuliefern. Die Software soll es außerdem ermöglichen, dass Nachrichten nur auf Geräten entschlüsselt werden, die erst vor kurzem vom Nutzer entsperrt wurden. So könne verhindert werden, dass bei einem gestohlenen Smartphone noch eingehende Pushnachrichten gelesen werden können.

Rückwirend bis Kitkat

Die Änderungen sollen bis zum API-Level 19 (Android Kitkat) unterstützt werden. Somit könnten auch ältere Android-Geräte davon profitieren. Die Nachrichten werden zunächst im Device-Encrypted-Storage gecached und müssen mit einem Schlüssel aus dem Android Keystore entschlüsselt werden. Dieser Schlüsselbund muss vom Nutzer manuell freigegeben werden. Auch mit Project Capillary werden Nachrichten vom Server der App-Betreiber weiterhin über Googles Server gesendet und dann an das Smartphone geschickt.

Capillary unterstützt zur Verschlüsselung RSA und ECDSA (Elliptic Curve Digital Signature Algorithm), außerdem die von der IETF standardisierte Web-Push-Encryption (RFC 8291), die unter anderem Elliptic Curve Diffie-Hellman (ECDH) für den Schlüsselaustausch einsetzt. Zuletzt hatte Google angekündigt, dass App-Entwickler es in Android P künftig explizit beantragen müssen, wenn ihre App unverschlüsselte Verbindungen zu Servern aufnehmen will.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Fractal Design Meshfy Light Tint 69,90€)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 18,99€

Kubus 07. Jun 2018

"Capillary unterstützt zur Verschlüsselung RSA und ECDSA (Elliptic Curve Digital...

ErwinL 07. Jun 2018

Ja, damit Mobilgeräte erreichbar sind, müssen sie von sich aus die Verbindung zum...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10e - Test

Das Galaxy S10e ist das kleinste Modell von Samsungs neuer Galaxy-S10-Reihe - und für uns der Geheimtipp der Serie.

Samsung Galaxy S10e - Test Video aufrufen
Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
Einfuhrsteuern
Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

    •  /