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Project Athena: Intel will das schnellladende 16-Stunden-5G-Ultrabook

Auf das Centrino- und das Ultrabook-Programm folgt Project Athena: Intels Vorschriften umfassen Akkulaufzeit, Schnelladefunktion, Lake-Chip, Optane-Speicher, Display-Qualität, Ports und Wireless.

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Intels Greg Bryant zeigt Project Athena.
Intels Greg Bryant zeigt Project Athena. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel hat auf der Komponentenmesse Computex 2019 weitere Details zum Project Athena genannt: So heißt die Marketing-Richtlinie (PDF) für kommende Ultrabooks, die Partner für ihre Geräte umsetzen müssen, um zusätzliche Unterstützung zu erhalten. Eine ähnliche Initiative gab es bereits mit Centrino und eben den Ultrabooks, weshalb Project Athena so gesehen die dritte Generation davon ist. Zu den ersten Geräten des Project Athena gehört das Yoga S940 von Lenovo. Laut Intel sollen die Ultrabooks zum Weihnachtsgeschäft 2019 verfügbar sein.

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Ein Athena-Gerät kann ein klassisches Clamshell oder ein Convertible sein, die Display-Diagonale unterliegt mit 12 bis 15 Zoll kaum Beschränkungen. Intel fordert allerdings mindestens 1080p-Auflösung und Touch-Support, legt aber offensichtlich leider keine Helligkeitswerte fest. Die Tastatur muss hintergrundbeleuchtet sein, das Clickpad soll Microsofts Precision-Treiber nutzen und Stifteingabe ist Pflicht. Ebenfalls gesetzt ist eine Möglichkeit zur biometrischen Authentifizierung per Fingerabdrucksensor oder Infrarot-Kamera.

Im Inneren können die gerade erst vorgestellten Ice-, aber auch die bisherigen Whiskey- oder die kommenden Comet-Lake-Chips stecken, hinzu kommen wenigstens 8 GByte Arbeitsspeicher im Dualchannel-Betrieb und eine 256 GByte fassende NVMe-SSD; ein Optane-Modul hingegen ist vorerst optional. Neben Thunderbolt 3 zur Verkabelung muss Wi-Fi 6 integriert sein, ein LTE- oder 5G-Modem hingegen können Partner nach eigenem Ermessen einbauen. Im Gespräch mit Golem.de sagte Greg Bryant, Senior VP der Client Computing Group, dass Intel definitiv nur 5G-Basebands für Smartphones eingestellt habe, jedoch weiterhin welchen für Notebooks entwickeln werde. Künstliche Intelligenz darf nicht fehlen, sie wird per VNNI-Befehlssatz in den Ice-Lake-Chips per Windows ML als Schnittstelle integriert, etwa für Adobes Lightroom Desktop.

Die Kapazität des Akkus gibt Intel nicht vor, aber die Laufzeit: Bei einer im Flieger ausreichenden 150 Nits Helligkeit soll ein Gerät im Flugmodus auf mindestens 16 Stunden kommen, im WLAN-Betrieb bei 250 Nits mit Produktiv-Software und Web-Browsing sollen es wenigstens 9 Stunden sein. Überdies muss das Ultrabook in 30 Minuten so schnell aufladen, dass dann eine Laufzeit von 4 Stunden erreicht wird. Außerdem steht der Connected Standy im Pflichtenheft, beispielsweise für E-Mails per Microsofts Outlook.



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sambache 28. Aug 2019

Da ist aber nichts dabei, was Intel Geld bringt :-(

norbertgriese 29. Mai 2019

Und nu soll Connected Standby funktionieren? Na abwarten. Immerhin sind die Centrinos und...


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