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Project Astra: Googles sprechende KI-Assistentin ist in der Brille verbaut

Google I/O 2024
Project Astra ist ein neues KI-Programm von Deepmind . Es soll von Telefonen oder Wearables aus Gesehenes in Echtzeit analysieren können.
/ Oliver Nickel
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Project Astra soll auf dem Telefon und auf Smart Glasses funktionieren. (Bild: Google)
Project Astra soll auf dem Telefon und auf Smart Glasses funktionieren. Bild: Google

Auf der Google I/O 2024 dreht sich vieles um das Thema KI. Unter anderem hat das Unternehmen auch einen Prototyp von Project Astra vorgestellt. Dieses Konzept basiert auf Googles Multi-Modal-KI Gemini und soll eine neue Generation von digitalen Assistenten darstellen. In einem Demovideo zeigte das Google-Entwicklerteam von Deepmind eine Demo der KI(öffnet im neuen Fenster) .

Dafür nutzt eine Moderatorin ihr eigenes Smartphone und filmt damit ihre Umgebung. "Sag mir, wenn du etwas siehst, das Geräusche generiert" , sagt die Moderatorin im Video. Anschließend filmt sie ein Büro, so dass die KI in Echtzeit einen Lautsprecher auf dem Tisch erkennt und benennt. "Das ist ein Lautsprecher" , antwortet die weiblich klingende Stimme der Software. Anschließend können User zusätzliche Informationen abfragen, indem sie auf dem Smartphone-Display etwa einen Pfeil einzeichnen.

Neues Google Glass?

Die KI kann zudem in Echtzeit Gedichte oder andere Texte zu gesehenen Aufnahmen generieren und diese direkt vorlesen. In einem weiteren Beispiel analysiert und beschreibt das Programm Programmcode, der auf einem Bildschirm angezeigt wird. Sie kann zudem im gezeigten Beispiel die Umgebung - die Londoner Kings Cross Station - und andere Videodaten erkennen.

Project Astra soll nicht nur für Telefone entwickelt werden. Google zeigte etwa eine neue Art Smart Glasses, auf dem Project Astra installiert ist - das gefloppte Google Glass lässt grüßen. Die Kamera der Smart Glasses dient als Interface für die KI und integrierte Lautsprecher als dessen Ausgabe.

Bisher ist allerdings nicht bekannt, wann und ob Google ein solches Projekt überhaupt veröffentlichen wird. Bisher handelt es sich hier um einen Prototyp - auch, wenn er in dieser vorgefertigten Demo vielversprechend wirkt.


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