Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Project Astoria: Windows Bridge für Android soll vorerst nicht erscheinen

Mit den Windows Bridges soll Windows 10 um Apps verschiedener Systeme bereichert werden, die unkompliziert portiert werden sollen. Die Vorstellung der Bridge für Android – Project Astoria genannt – soll jetzt auf unbestimmte Zeit verschoben sein.
/ Tobias Költzsch
16 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Die Windows Bridge für Android soll Android-Apps unter Windows 10 ermöglichen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Windows Bridge für Android soll Android-Apps unter Windows 10 ermöglichen. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Microsoft soll sein Projekt für die Portierung von Android-Anwendungen in Windows 10, Project Astoria, auf unbestimmte Zeit verschoben haben. Das berichtet Windows Central(öffnet im neuen Fenster) unter Bezugnahme auf interne Quellen, die darüber berichten, dass innerhalb des Unternehmens nicht einmal mehr über das Projekt geredet werde.

Ursprungsidee: Android-Apps für Windows 10

Die sogenannten Windows Bridges sollen es Entwicklern ermöglichen, ihre für andere Betriebssysteme gedachten Anwendungen unkompliziert für Windows 10 bereitzustellen. Neben Project Astoria für Android-Entwickler wurden noch Project Westminster für die Portierung von Web-Apps, Project Islandwood für iOS-Apps und Project Centennial für Win32-Anwendungen angekündigt.

Einige der Personen, mit denen Windows Central gesprochen hat, erwähnten auch eine mögliche dauerhafte Einstellung von Project Astoria. Windows Central will neben den Berichten der Beteiligten auch einige andere Anzeichen für eine mögliche Verschiebung oder Einstellung gefunden haben. So sollen etwa Entwicklerfragen in den Astoria-Foren seit September 2015 seitens Microsoft nicht mehr beantwortet werden.

Verschiedene Hinweise auf Verschiebung

Zudem sollen Hinweise auf das Android-Subsystem aus der letzten Technical Preview zu Windows 10 entfernt worden sein. Microsoft soll zudem nicht mehr offen über das Projekt reden, auch nicht mit Journalisten, die eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet haben.

Offiziell hat sich Microsoft zu dem Thema tatsächlich nicht geäußert, was aber auch daran liegen könnte, dass die Gerüchte nicht stimmen. Golem.de hat dem Unternehmen eine Anfrage zum Thema Project Astoria gestellt, die Antwort steht bisher noch aus.


Relevante Themen