Project Ara: Neue Details zu modularem Smartphone

Project-Ara-Chef Paul Eremenko hat auf dem Launch-Festival ein Modell des geplanten modularen Google-Smartphones gezeigt. Dabei erklärt er weitere Details zum Gerät, zur Preisgestaltung und zur Lizenzierung der Module - und verrät, dass erste Entwicklergeräte noch im Jahr 2014 kommen könnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Das modulare Smartphone von Project Ara
Das modulare Smartphone von Project Ara (Bild: Motorola)

Auf dem Launch-Festival 2014 in San Francisco sind weitere Details zu Googles Project Ara bekanntgegeben worden: Project-Ara-Chef Paul Eremenko hat in einem Interview ein Modell des modularen Smartphones gezeigt und technische Details verraten. Auch auf die geplante Lizenzierung der Einzelteile ging er ein.

Inhalt:
  1. Project Ara: Neue Details zu modularem Smartphone
  2. Elektromagnete halten Module in Position

Ziel von Project Ara ist es, ein Smartphone auf den Markt zu bringen, dessen Bestandteile vom Nutzer frei gewählt und je nach Anwendungssituation ausgetauscht werden können. Laut Eremenko gibt es bereits einen funktionierenden Prototyp, der allerdings vor dem Launch-Festival nicht gebootet habe.

Drei verschieden große Rahmen

Die verschiedenen Komponenten des Project-Ara-Smartphones werden in einen Rahmen gesteckt, den Eremenko "Endoskelett" nennt. Insgesamt soll es drei verschieden große Endoskelette geben: ein kleines, ein mittelgroßes und ein großes. Das von Eremenko gezeigte kleine Modell dürfte sich vom Display her im Größenbereich von um die 4,3 Zoll bewegen, das mittlere Modell scheint deutlich größer als 5 Zoll zu sein. Das große Modell zeigt er nicht.

Je nach Rahmengröße können unterschiedlich viele Module eingesteckt werden. Die Module gibt es in drei Größen, 1x1, 2x1 und 2x2, zusätzlich dazu passende Display- und Kameramodule für die Vorderseite. Im kleinsten Rahmen können keine 2x2-Module verwendet werden, das gezeigte Modell bietet auf der Rückseite Platz für vier 2x1-Module und zwei 1x1-Module. Das mittlere Modell soll mit zwei 2x2-Modulen, vier 2x1-Modulen und zwei 1x1-Modulen verwendet werden können. Das große Modell hat laut Eremenko Platz für jeweils zwei zusätzliche 1x1- und 2x1-Module.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Elektromagnete halten Module in Position 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond

Ob sich Elon Musk so die erste Ankunft einer SpaceX-Rakete auf dem Mond vorgestellt hat?

Raumfahrt: SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond
Artikel
  1. Radikalisierung im Netz: Neue Taskforce des BKA nimmt Telegram ins Visier
    Radikalisierung im Netz
    Neue Taskforce des BKA nimmt Telegram ins Visier

    Das Bundeskriminalamt hat eine neue Taskforce gegründet, um gezielt Straftatbestände in Messengern wie Telegram zu verfolgen.

  2. Actionspiel: Crytek kündigt Crysis 4 an
    Actionspiel
    Crytek kündigt Crysis 4 an

    Großstadtruinen und Nano-Partikel: Mit einem Teaser stellt das Entwicklerstudio Crytek ganz offiziell Crysis 4 vor.

  3. Geforce RTX 3050 im Test: Wir hätten gerne einen Steam-Liebling gesehen
    Geforce RTX 3050 im Test
    Wir hätten gerne einen Steam-Liebling gesehen

    Upgrade dank DLSS und Raytracing: Die Geforce RTX 3050 ist die erste Nvidia-Grafikkarte mit diesen Funktionen für theoretisch unter 300 Euro.
    Ein Test von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3090 24GB 2.349€ • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Razer Gaming-Maus 39,99€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /