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Project Ara: Googles seltsamer Humor

Seit einigen Tagen versorgt Google die Öffentlichkeit bezüglich Project Ara mit kleinen Infohappen. Dabei offenbart sich eine seltsame Art von Humor. So soll das modulare Smartphone beim zuletzt vermeldeten Falltest gar nicht auseinandergefallen sein.

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Google treibt Scherze mit Project-Ara-Informationen.
Google treibt Scherze mit Project-Ara-Informationen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Liegt Google nicht mehr viel an Project Ara? Der aktuelle Vorfall lässt das vermuten. Am Donnerstag hatte Google über das Project-Ara-Twitter-Konto verlauten lassen, dass das in Entwicklung befindliche modulare Smartphone künftig keine elektromagnetische Halterung für die Module besitzen werde. Als Grund wird angegeben, dass das Project-Ara-Smartphone beim Falltest versagt habe.

Google lässt sich viel Zeit

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Google lässt einen ganzen Tag verstreichen und überrascht dann mit einem Dementi: Die Twitter-Feeds des Vortages seien ein Scherz gewesen, heißt es. Das modulare Smartphone habe beim Falltest gar nicht versagt. Wahr sei aber, dass ein neues Verfahren entwickelt werde, mit dem die Module festgehalten würden. Weitere Details teilte Google nicht mit.

Es ist denkbar, dass es gar keinen Falltest gegeben hat. Denn Google selbst sagt nicht, dass das modulare Smartphone einen Falltest bestanden habe, sondern nur, dass es sich bei den gemachten Angaben um einen Scherz gehandelt habe.

Akkulaufzeit soll verbessert werden

Laut Twitter-Feed wird daran gearbeitet, die Akkulaufzeit des Project-Ara-Smartphones zu verbessern. Auch von einer verbesserten Kamera ist die Rede - und das klingt sonderbar. Denn ein modulares Smartphone wird keine fest installierte Kamera haben, da der Kunde die Möglichkeit erhalten soll, einzelne Funktionen mit Hilfe von Modulen auszutauschen. Wenn dem Nutzer die Kamera nicht ausreicht, kann ein besseres Kameramodul eingesteckt werden.

Im aktuellen Twitter-Feed versprechen die Project-Ara-Macher, dass sie an ihrem Humor arbeiten würden. Es ist unklar, ob das als Entschuldigung für die misslungene Art der Kommunikation zu verstehen ist. In jedem Fall hat sich Google damit keinen Gefallen getan: Die Glaubwürdigkeit des Project-Ara-Twitter-Kontos hat damit erheblich gelitten. Unwillkürlich stellt sich bei jedem künftigen neuen Tweet die Frage, ob die Angaben stimmen oder es sich wieder um einen Scherz handelt.

Da es dafür bisher von Google kein Dementi gibt, dürfte es wohl stimmen, dass das modulare Smartphone 2015 nicht mehr auf den Markt kommt. Erst irgendwann im nächsten Jahr soll es ein erstes Project-Ara-Smartphone geben. In welcher Region es dann verkauft werde, steht laut Google noch nicht fest.



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Anonymer Nutzer 22. Aug 2015

Ja, deshalb freuen sich auch die Unternehmen ein Loch in den Bauch, wenn ihr Produkt in...

ldlx 21. Aug 2015

klingt nach einem Party-Spiel. Wer hat mehr Spaß? Der Besitzer oder die Umstehenden? ;-)

P1r4nh4 21. Aug 2015

Also ich denke eine Meldung wie die von Google wuerde ich jetzt nicht unbedingt als...

Trollversteher 21. Aug 2015

Das ist wohl so nicht richtig, und stammt wohl von einer ungenauen Übersetzung. Es...


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