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Project Ara: Google spezifiziert das modulare Smartphone

Google hat neue Details zur Funktionsweise des modularen Smartphones benannt. Für das Project Ara gibt es neue Entwicklerwerkzeuge, es wird ein spezielles Software-Protokoll ins Leben gerufen, und eine spezielle Ara-App ist geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Das modulare Smartphone Project Ara
Das modulare Smartphone Project Ara (Bild: Google)

Im Rahmen des Project Ara laufen Googles Arbeiten an dem modularen Smartphone weiter. Das Unternehmen hat das Module Developers Kit (MDK) in der Version 0.2 veröffentlicht. Damit können Interessierte bereits vorab Module für das Ara-Smartphone entwickeln. Google arbeitet bei dem Projekt mit Phonebloks zusammen, das das MDK 0.2 offiziell angekündigt hat.

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Das aktuelle Entwicklerwerkzeug wurde in Zusammenarbeit mit vielen Firmen entwickelt, um die Anforderungen der Modulentwickler abzudecken. Das neue MDK setzt auf einen neuen Prototypen, der die Bezeichnung Spiral 2 trägt. Die Basis des modularen Smartphones ist ein sogenanntes Endoskelett, das zunächst nur direkt von Google angeboten wird. Drittanbieter können dann dafür beliebige Module entwickeln und vermarkten.

Berührungsloses Verbindungssystem und neues Software-Protokoll

Das Ara-Team hat ein neues Verbindungssystem erarbeitet, das berührungslos funktioniert. Dadurch wird Platz gespart, die Entwicklungskosten fallen niedriger aus, und das ganze System sollte länger halten, heißt es von Phonebloks. Im Zuge dessen wurde mit Greybus ein neues Software-Protokoll ins Leben gerufen, das sich um den Datenaustausch zwischen Endoskelett und den Modulen kümmert.

Schon bald soll es eine spezielle Ara-Manager-App geben. Damit sollen Nutzer des Ara-Smartphones einzelne Module steuern und ansprechen können. Der Ara-Manager wird es auch ermöglichen, die Module im Betrieb auszutauschen.

Details zum Ara-Online-Shop

Mit dem neuen MDK wird auch erstmals ein Überblick über den geplanten Online-Store für Ara-Module geboten. Der Marktplatz wird von Google betrieben und dient dem Vertrieb und dem Verkauf von Ara-Modulen. Google betreibt den Marktplatz, um sicherzustellen, dass alle darüber angebotenen Module einwandfrei mit einem Ara-Endoskelett funktionieren. Zudem soll Anbietern der Verkauf und die Abrechnung vereinfacht werden.

Die Lagerhaltung und den Versand will Google allerdings nicht selbst erledigen und diese Aufgaben an ein anderes Unternehmen übergeben. Noch gibt es dazu aber keine weiteren Details. In dieser Woche findet im kalifornischen Mountain View eine zweite Ara-Entwicklerkonferenz statt.

Langer Weg bis zum ersten Ara-Smartphone

Bis das erste Ara-Smartphone auf den Markt kommt, wird es noch etwas dauern. In diesem Jahr ist nur ein Pilotversuch geplant, bei dem das modulare Smartphone testweise in einem Land verkauft wird. Wo das sein wird, ist nicht bekannt. Da Google das größte Potenzial für die Ara-Smartphones in Entwicklungs- und Schwellenländern sieht, könnte es dort geschehen. Abhängig von den Erfahrungen in diesem Testland will Google dann entscheiden, ob das Gerät auch in anderen Regionen vermarktet werden soll.

Insgesamt sind Endoskelette in drei verschiedenen Größen geplant: klein, mittelgroß und groß. Das Display des kleinen Modells dürfte kleiner als 4 Zoll sein, das mittlere Modell könnte im Bereich von 4,5 Zoll liegen und das große wird wohl mindestens ein 5 Zoll großes Display haben. Je nach Rahmengröße können unterschiedlich viele Module eingesteckt werden.

Langfristig ist geplant, dass sich Ara-Module auch in Fernseher oder Autos einstecken lassen. Bis dahin wird es aber wohl noch dauern, zunächst konzentrieren sich die beteiligten Firmen auf das modulare Smartphone.



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mgh 28. Jan 2015

schön für dich.

Anonymer Nutzer 16. Jan 2015

Ebene nicht. wenn es EINE Rahmengröße gibt, dann werden die Module nicht so klein wie...

OliverHaag 14. Jan 2015

Meine Güte Leute, lest halt einfach selber mal die grobsten Infos die seit Ewigkeiten...

plutoniumsulfat 14. Jan 2015

Die fertigen doch nur auf Auftrag, d.h., dass Risiko liegt immer noch bei Google.

Moody 14. Jan 2015

Wofür eigentlich?


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