• IT-Karriere:
  • Services:

Project Ara: Google bestätigt das Ende des modularen Smartphones

Die Arbeiten an Project Ara wurden offiziell von Google für beendet erklärt. Es ist unwahrscheinlich, dass Googles Ansatz eines modularen Smartphones jemals Wirklichkeit wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Google führt Project Ara nicht weiter.
Google führt Project Ara nicht weiter. (Bild: Project Ara)

Google hat sich erst geweigert, aber dann doch bestätigt, dass an Project Ara nicht mehr gearbeitet werde. Kürzlich hatte Reuters darüber berichtet, dass die Arbeiten am modularen Smartphone pausiert wurden. Gegenüber der Nachrichtenagentur wollte Google das nicht kommentieren. Venture Beat erhielt von einem Google-Sprecher mittlerweile die offizielle Bestätigung, dass eine Markteinführung eines Project-Ara-Smartphones nicht mehr geplant sei. Details wollte Google weiterhin nicht nennen.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Derzeit ist unklar, ob Project-Ara-Smartphones vielleicht doch erscheinen. Ein Reuters-Informant hatte angegeben, dass Google derzeit nach Partnern suche, um das modulare Smartphone doch noch auf den Markt bringen zu können. Beim Project Ara handelt es sich um ein modulares Smartphone, bei dem einige Kernbestandteile ausgetauscht werden können. Dazu werden Module in eine spezielle Basiseinheit gesteckt.

Googles Neustart half nichts

Noch auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz Google I/O hatte das Unternehmen Project Ara durch eine komplette Neuausrichtung retten wollen - offenbar ohne Erfolg. Ursprünglich wollte Google das Project-Ara-Smartphone bereits vergangenes Jahr auf den Markt bringen, hatte die Markteinführung dann aber kurz zuvor abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Seitdem war eine Markteinführung in diesem Jahr versprochen worden.

Die dieses Jahr vorgenommene Neuausrichtung des Projekts hatte mit der ursprünglichen Idee allerdings nicht mehr viel zu tun. Bei dem neuen Konzept können weniger Kernbestandteile ausgetauscht werden. Die neue Idee sah vor, die für ein Smartphone wichtigsten Grundkomponenten fest in seinem Rahmen einzubauen. Dazu zählen die CPU, die GPU, die Sensoren, der Akku, das Display und die Antennen. Für den Austausch von Bestandteilen des modularen Smartphones blieben nur noch sechs Steckplätze übrig.

Ein funktionierendes Konzept eines modularen Smartphones bringt Lenovo unter der Moto-Marke in diesem Monat in Deutschland auf den Markt. Auf der Ifa hatte Lenovo für das Moto Z und das Moto Z Play ein Kamera-Mod gezeigt, das von Hasselblad stammt. Damit erhält das Smartphone einen 10fach optischen Zoom.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 29,99€
  3. (-28%) 17,99€
  4. 18,99€

Anonymer Nutzer 12. Dez 2016

Die Frage sollte her lauten: "Würdest Du ein 'One-Click'-Mainboard bezahlen wollen...

maxmoon 12. Dez 2016

Drittanbieter könnten unglaublich günstig Module herstellen und alle Menschen würden ihr...

Anonymer Nutzer 06. Sep 2016

Bitte nichts vorschreiben! Der Kunde hat die Macht aber offenbar ist es dem Kunden nicht...

Peter Brülls 05. Sep 2016

Das Problem bei der Sache ist: Solche andockbaren Module werden dann günstig, wenn die...

Danijoo 05. Sep 2016

Da wären Sie aber schön blöd. Durch Android wird eine riesige Menge an Nutzerdaten...


Folgen Sie uns
       


Death Stranding - Fazit

Das Actionspiel Death Stranding schickt uns in eine düstere Welt voller Gefahren - und langer Wanderungen. Das aktuelle Werk von Stardesigner Hideo Kojima erscheint für Playstation 4 und Mitte 2020 für Windows-PC.

Death Stranding - Fazit Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


      •  /