Abo
  • Services:
Anzeige
Die Projekt-A-Website von Florian Heinemann
Die Projekt-A-Website von Florian Heinemann (Bild: Project A/Screenshot: Golem.de)

Faire Konditionen für Gründer

Wirtschaftswoche: Sie betonen auch gern die faire Zusammenarbeit - was machen sie da anders?

Heinemann: Wir beteiligen Mitarbeiter in nennenswertem Umfang und komplett transparent am Gesamterfolg. Das Knowhow der Mitarbeiter ist unser wichtigstes Kapital. Wir fänden es toll, wenn sie für fünf bis zehn Jahre bei Project A wären. Da soll niemand böse Überraschungen erleben. Auch die Konditionen, die wir Gründern gewähren, sind im Vergleich zu anderen sehr fair. Es gibt eine Reihe von Investoren, die nur kleine Summen investieren und dafür einen relativ großen Unternehmensanteil wollen. Wir investieren im ersten Schritt eigentlich immer mindestens 750.000 Euro, häufig auch bis zu 1,5 Millionen, um direkt von Beginn an eine professionell arbeitende Struktur zu ermöglichen. Die Gründer haben trotzdem noch einen substantiellen Anteil an dem Business. Das empfinden wir als ziemlich fair. Und es gibt sicher auch ein paar Details in der Vertragsgestaltung, wo wir fairer sind als andere.

Anzeige

Wirtschaftswoche: Wie sehr sehen sie Rocket als geschäftliche Konkurrenz?

Heinemann: Rocket hat mit 750 Millionen Dollar 2012 vermutlich deutlich mehr Geld für die Portfolio-Unternehmen gesammelt als alle anderen deutschen Spieler zusammen. Die spielen in einer anderen Liga. Das mag sich mit der Zeit ändern. Aber derzeit haben wir nur sehr überschaubare Überschneidungen bei unseren Projekten.

Wirtschaftswoche: Aber Sie investieren gerade beide in Brasilien.

Heinemann: Ja, aber auch da gibt es kaum Überschneidungen. Aber natürlich ist Brasilien der interessanteste amerikanische Markt außerhalb der USA. Da gibt es die Fantasie eines Emerging Market, aber gleichzeitig schon substantielle Umsätze. Daher haben wir Nu3, unseren Onlinehandel mit Nahrungsergänzungsmitteln, unter dem Namen Natue nach Brasilien gebracht. Auch andere Modelle, die hier gut funktionieren, werden wir nach Brasilien bringen. Aber wir werden noch einen weiteren geografischen Schwerpunkt außerhalb Europas besetzen.

Wirtschaftswoche: In Deutschland gibt es immer mehr Investoren und Inkubatoren, wird da der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter und Gründer härter?

Heinemann: Es gibt immer noch zu wenige Investoren, bei den Inkubatoren gibt es dagegen in der Tat ein wenig Wildwuchs. Ein Inkubator oder Company Builder hat keine Daseinsberechtigung, wenn er nicht Zugang zu überlegenem Knowhow, Zugang zu Kapital oder zu Systemen bietet. Man muss sich zum Teil schon fragen, inwieweit das gegeben ist. Und das hilft dem Konstrukt Inkubator natürlich nicht.

Wirtschaftswoche: Ist frisches Kapital für Project A derzeit ein Thema? Zuletzt wurde über einen Einstieg von Springer spekuliert.

Heinemann: Wir sprechen mit einigen Interessenten, und wenn es strategisch passt, machen wir das. Es muss aber nicht sein, da wir mit Otto über einen finanzstarken Partner verfügen. Unabhängig davon suchen wir kontinuierlich Co-Investoren für einzelne Projekte.

 Digitalisierungshelfer für Offlinegeschäfte

eye home zur Startseite
theonlyone 20. Mär 2013

Der Punkt ist das man Marktanteile braucht. das klingt bescheuert (ist es irgendwo ja...

theonlyone 20. Mär 2013

Naja die folgen dem "o" Schema. Irgendwo kann man sich den Mist ja auch merken, da muss...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Viessmann Elektronik GmbH, Allendorf
  2. L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg, Karlsruhe
  3. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)
  4. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Neu-Ulm, Lindau


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5,99€ FSK 18
  2. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  3. 69,99€ (DVD 54,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Nintendo

    Interner Speicher von Switch offenbar schon jetzt zu klein

  2. Noch 100 Tage

    Unitymedia schaltet Analogfernsehen schrittweise ab

  3. Routerfreiheit

    Tagelange Störung bei Aktivierungsportal von Vodafone

  4. Denverton

    Intel plant Atom C3000 mit bis zu 16 Goldmont-CPU-Kernen

  5. Trotz Weiterbildung

    Arbeitslos als Fachinformatiker

  6. Klage gegen Steuernachzahlung

    Apple beruft sich auf europäische Grundrechte

  7. 3D Studio

    Nvidia spendiert Qt Hunderttausende Zeilen Code

  8. Horizon Zero Dawn im Test

    Abenteuer im Land der Maschinenmonster

  9. Qualcomm

    Snapdragon 210 bekommt Android-Things-Unterstützung

  10. New Radio

    Qualcomm lässt neues 5G-Air-Interface testen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Funkanlagenrichtlinie: Mit dem Router-Lockdown kommt das absolute Chaos
EU-Funkanlagenrichtlinie
Mit dem Router-Lockdown kommt das absolute Chaos
  1. Freie Software Gemeinnützigkeit-as-a-Service gibt es auch in Europa
  2. CPU-Architektur RISC-V soll dominierende Architektur werden
  3. IETF-Standard Erste Quic-Tests kommen noch diesen Sommer

Autonomes Fahren: Die Ära der Kooperitis
Autonomes Fahren
Die Ära der Kooperitis
  1. Neue Bedienungssysteme im Auto Es kribbelt in den Fingern
  2. Amazon Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank
  3. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden

Thimbleweed Park angespielt: Die Rückkehr der unsterblichen Pixel
Thimbleweed Park angespielt
Die Rückkehr der unsterblichen Pixel

  1. Re: Positiv betrachtet: preiswert Speicher erweitern

    guidol | 17:45

  2. Re: DownloadbääääH

    My1 | 17:44

  3. Re: A3 / BQ Aquaris

    Crossfire579 | 17:43

  4. Re: Wir suchen staendig Linux Admins und die...

    Astorek | 17:42

  5. Re: USB-Festplatten / microSDXC 200GB -> 80¤

    My1 | 17:42


  1. 16:18

  2. 15:53

  3. 15:29

  4. 15:00

  5. 14:45

  6. 14:13

  7. 14:12

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel