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Digitalisierungshelfer für Offlinegeschäfte

Wirtschaftswoche: Aber wie wollen Sie die Mengen steigern?

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Heinemann: Ein wichtiger Faktor könnten neue, schnellere Logistikangebote sein, die DHL und UPS seit Jahresbeginn anbieten. Dabei lässt sich die Kühlkette deutschlandweit wahren. Das vergrößert die Zielgruppe um den Faktor sieben bis acht - und das zu vertretbaren Kosten. Bisher musste man sich jede Stadt logistisch selbst erschließen. Und damit werden auch traditionelle Onlinemarketingmaßnahmen möglich, die vorher aufgrund der Streuverluste nur eingeschränkt sinnvoll waren.

Wirtschaftswoche: Was interessiert Sie neben dem Onlinehandel?

Heinemann: Wir haben in vier Spezialisten für Werbetechnologie investiert. Zum Beispiel Glow, eines der führenden Tools für das Management von Facebook-Anzeigen. Diese Firmen unterschätzen viele Leute, doch wenn die gut funktionieren, kann man mit ihnen auch den US-Markt erschließen. Das wäre dann das Sahnehäubchen. Daher wollen wir uns in diesem Bereich stark positionieren.

Wirtschaftswoche: Was haben Sie sonst in diesem Jahr geplant?

Heinemann: Wir sind in verschiedenen Gesprächen. Ein interessanter Ansatz ist dabei, als Digitalisierungshelfer für Offlinegeschäfte tätig zu werden. Es gibt genug Händler mit tollem Inventar, deren Onlinegeschäft aber bisher unterproportional entwickelt ist und die sich gegen die reinen Internetkonkurrenten schwertun. Bislang haben die dann oft Agenturen beauftragt und so kaum internes Wissen aufgebaut. Doch wenn sie selbst nur geringe Onlinekompetenz haben und noch dazu an unattraktiven Standorten in der Provinz sitzen, wird es Ihnen schwerfallen, auf diese Weise die Digitalisierung handwerklich auf dem Niveau zu betreiben, wie das beispielsweise Zalando tut. Da können wir weiterhelfen. Unser Ansatz wäre es, ein Joint Venture zu bilden, und da sind wir in guten Gesprächen.

Wirtschaftswoche: Mit Firmen der Otto-Gruppe, Ihrem Hauptgeldgeber?

Heinemann: In der Tat gibt es auch da Gespräche, aber auch unabhängig davon. Das könnte aber auch ein US-Startup sein, dem wir bei der Internationalisierung helfen. Man kann dabei den besseren Zugang zu Kapital in den USA nutzen und dafür helfen wir im europäischen Dickicht Märkte zu erschließen, die sprachlich und kulturell eine Schwierigkeit darstellen. Aber da muss man etwas finden, das passt. Die Zimmervermittler Airbnb beispielsweise haben eine zentrale Appartmentdatenbank, die weltweit relevant ist. Eine solche Konstellation gibt es aber gar nicht in so wahnsinnig vielen Fällen und ist auch kompliziert auszuhandeln.

Wirtschaftswoche: Also statt wie Rocket Internet ein Startup zu klonen, wollen sie mit dem Original zusammenarbeiten?

Heinemann: Ja, das wäre ein möglicher Ansatz. Aber es gibt auch sonst eine Menge Unterschiede zwischen uns. Wir haben beispielsweise häufig in bestehende Teams investiert, während Rocket Firmen in der Regel von null aufbaut.

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theonlyone 20. Mär 2013

Der Punkt ist das man Marktanteile braucht. das klingt bescheuert (ist es irgendwo ja...

theonlyone 20. Mär 2013

Naja die folgen dem "o" Schema. Irgendwo kann man sich den Mist ja auch merken, da muss...


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