• IT-Karriere:
  • Services:

Project A verkauft Treatwell: Der nächste Exit für Berlin

Der Startup-Inkubator von Otto und Axel Springer verkauft wieder ein Unternehmen. Das Beauty-Portal Treatwell geht für 34 Millionen Euro an den britischen Marktführer.

Artikel von Miriam Schröder/Handelsblatt veröffentlicht am
Project A verkauft Treatwell: Der nächste Exit für Berlin
(Bild: www.treatwell.de)

Jahrelang hieß es, die Berliner Startup-Szene sei zwar bunt und schillernd, Rendite könnten Investoren hier aber nicht erwarten. Jetzt scheint es, als würde ein Verkauf den nächsten jagen. Erst Anfang der Woche gab Microsoft die Übernahme von 6Wunderkinder bekannt. Am Freitag vermeldet Project A, der Berliner Inkubator rund um die Ex-Rocket-Manager Florian Heinemann, Uwe Horstmann, Thies Sander und Christian Weiß, seinen vierten erfolgreichen Exit. Treatwell, ein Buchungsportal für Friseurtermine, Maniküre und Massagen, geht für 34 Millionen Euro an den britischen Marktführer Wahanda.

Inhalt:
  1. Project A verkauft Treatwell: Der nächste Exit für Berlin
  2. Nach kurzer Zeit signifikante Rendite

Treatwell ist ursprünglich ein niederländisches Unternehmen mit Sitz in Amsterdam. Mit dem Einstieg von Project A, mit etwas mehr als einem Viertel der größte Anteilseigner der Firma, hat das Beautyportal sein internationales Hauptquartier in Berlin bezogen und von hier aus die Märkte in Deutschland, Frankreich und Italien erobert - bis Marktführer Wahanda auf den Konkurrenten aufmerksam wurde.

Coaches für Startups

Gute Ideen einkaufen und zusammen mit anderen Investoren groß machen, das ist das Geschäftsmodell von Project A. Gelernt haben die vier Gründer ihr Handwerk bei Rocket Internet, dem Startup-Inkubator der Samwer-Brüder. So groß wie die börsennotierte Rocket Internet AG ist Project A bei weitem nicht. Gemeinsam mit Axel Springer und dem Otto-Konzern hat es einen 80-Millionen-Fonds aufgelegt, der mittlerweile Beteiligungen an rund 20 Startups hält.

Der Inkubator, oder "Company-Builder", wie die Macher sich selbst nennen, gibt aber nicht nur Geld, sondern steigt auch in das operative Geschäft mit ein. "Wir sind keine reinen Investoren, wir sind so etwas wie Coaches", sagt Project-A-Geschäftsführer Uwe Horstmann.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Hamburg
  2. m3connect GmbH, Aachen

Knapp 100 Experten in der Zentrale sind damit beschäftigt, eine Infrastruktur weiterzuentwickeln, mit deren Hilfe ein Startup von der 20-Mann-Firma zu einem internationalen Player werden soll. Normalerweise geht so etwas nicht von heute auf morgen. "Wir haben einen Anlagehorizont von vier bis sieben Jahren, so lange darf es bis zum Exit dauern", sagt Horstmann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Nach kurzer Zeit signifikante Rendite 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. mit 499€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  2. (u. a. Stellaris - Galaxy Edition für 4,19€, Stellaris - Distant Stars Story Pack (DLC) für 2...
  3. 3.999€ statt 4.699€
  4. (u. a. Alita - Battle Angel + 3D für 21,99€, Le Mans 66: Gegen jede Chance für 19,99€, Der...

Folgen Sie uns
       


Mercedes EQA Probe gefahren

Wir sind mit dem EQA von Mercedes-Benz für ein paar Stunden unterwegs gewesen.

Mercedes EQA Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /