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Programmierung: Wolfram Engine wird kostenfrei für Entwicklung

Entwickler können die Grundlage der Systeme Mathematica und Wolfram Alpha, die Wolfram Engine, künftig kostenfrei für private Zwecke oder Experimente verwenden. Der kommerzielle Einsatz muss aber von Wolfram Research lizenziert werden.

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Das Logo der Sprache Wolfram ist ein Wolf.
Das Logo der Sprache Wolfram ist ein Wolf. (Bild: Jay Elhard, Denali National Park and Preserve, Flickr.com/CC-BY 2.0)

Die Wolfram Engine implementiert die gleichnamige Programmiersprache und dient damit auch als Grundlage für die Software Mathematica oder das Web-Angebot Wolfram Alpha. Der Hersteller Wolfram Research stellt die Engine künftig für den nicht kommerziellen Gebrauch interessierten Entwicklern kostenfrei zur Verfügung, wie Firmengründer Stephen Wolfram in seinem Blog mitteilt.

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Ziel der Sprache Wolfram ist es, typische Aufgaben, die mit Software auf Rechnern durchgeführt werden, in der Sprache selbst abzubilden. So können etwa Tätigkeiten wie Bild-, Sprach- oder Datenanalysen direkt mit der Standardbibliothek von Wolfram durchgeführt werden und müssen weder eigenständig implementiert werden noch durch externe Bibliotheken hinzugefügt werden. Der Hersteller selbst bezeichnet das als "Computational Language".

Die nun kostenfreie Engine läuft mit Windows, MacOS und Linux auf den üblichen Plattformen und soll sich einfach in Projekte mit anderen Programmiersprachen integrieren lassen. Dazu gehören etwa Python, Java, C++ sowie das .Net-Framework und viele weitere Techniken. Wer will, kann das Angebot nutzen, um über ein kostenfreies Abo für die Wolfram Cloud auch auf die sogenannte Knowledgebase des Anbieters zugreifen. Dort sammelt der Hersteller eine Art kuratierte Enzyklopädie für Fakten, auf die dann aus der Sprache heraus zugegriffen werden kann.

Das kostenfreie Angebot gilt für private Projekte einzelner Programmierer ebenso für die Entwicklung neuer Produkte in Unternehmen. Sollen diese Projekte jedoch kommerziell eingesetzt werden, ist dazu eine Lizenz des Anbieters notwendig. Auch der Einsatz in Open-Source-Projekten soll nach Absprache mit dem Hersteller möglich sein.



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