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Programmiersprachen:
Die Renaissance von Fortran

Überraschend hat die allererste Programmierhochsprache Fortran die Top Ten im Tiobe-Index geknackt und hält sich bis heute dort.
/ Uwe Graf
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Cover des ersten Referenz-Handbuchs von  Fortran aus dem Jahr 1956. (Bild: Muhandis, Public domain, via Wikimedia Commons)
Cover des ersten Referenz-Handbuchs von Fortran aus dem Jahr 1956. Bild: Muhandis, Public domain, via Wikimedia Commons

Der Tiobe-Index ist ein monatlich aktualisiertes Ranking von Programmiersprachen nach deren Popularität. Ganz vorn tummeln sich im Allgemeinen Sprachen wie Python, Java, C, C++ und Javascript. Von April bis September 2024 befand sich mit Fortran jedoch eine der ältesten Programmierhochsprachen auf Platz zehn. Und als Fortran im Oktober den zehnten Platz Delphi/Object Pascal überließ, lag dies daran, dass Fortran auf den neunten Platz vorgerückt war.

Fortran, das für Formula Translation steht, wurde 1957 von John Backus und seinem Team bei IBM entwickelt. Heutzutage ist Fortran wohl eher durch die Backus/Naur-Form bekannt. Vor dessen Einführung war das Programmieren eine mühsame und fehleranfällige Aufgabe: Programmierer mussten direkt in Maschinensprache oder Assembler arbeiten. Woher kommt diese aktuelle Renaissance von Fortran?

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