Abo
  • IT-Karriere:

Programmiersprache: Täuschungswettbewerb soll Rust sicherer machen

Bei dem Wettbewerb Underhanded Rust sollen Programmierer vorsätzlich Fehler in ihrem Code verstecken, die einer Überprüfung durch das Kernteam der Community standhalten. Explizites Ziel des Wettbewerb ist es, die noch junge Sprache Rust weiter abzusichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Rust-Community startet einen eigenen Underhanded-Wetterbewerb.
Die Rust-Community startet einen eigenen Underhanded-Wetterbewerb. (Bild: Andrew Magill, flickr.com/CC-BY 2.0)

In Anlehnung an Underhanded C und Underhanded Crypto startet die Community der Programmiersprache Rust den Wettbewerb Underhanded Rust. Zwar ist die Sprache Rust so konzipiert, typische Fehler zu vermeiden, die Programmierer meist unbeabsichtigt begehen. Mit dem Wettbewerb will die Community aber überprüfen, wie gut Rust vor vorsätzlich eingebauten Sicherheitslücken schützt oder eben wie einfach doch absichtlich Fehler in Rust eingebaut werden können.

Stellenmarkt
  1. Netze BW GmbH, Stuttgart, Karlsruhe
  2. BWI GmbH, Meckenheim, München

In dem Aufruf zu dem Wettbewerb heißt es: "Wir fordern euch dazu auf, Rust anzugreifen - mit verständlichem, leicht lesbarem Code. Kannst du 100% sicheren Rust-Code schreiben, der einen Logik-Bug verbirgt? Oder einen Exploit in unsafe Rust verstecken, der einen Audit übersteht? Jetzt hast du die Gelegenheit!" Überprüft werden sollen die Einreichungen von dem Kernteam sowie einigen Community-Mitgliedern, die an der Erstellung der Programmiersprache beteiligt sind.

Bei der Aufgabenstellung für den Wettbewerb spielt das Team mit gängigen Klischees. So sollen sich die Teilnehmer bei ihrem noch Arbeitgeber, einem Payment-Startup, rächen, in dem Code erstellt wird, der von jeder durchgeführten Transaktion einen kleinen Teil zur eigenen Bereicherung abzweigt. Dieser Vorgang darf aber eben nicht offensichtlich aus dem Quellcode hervorgehen, sondern muss eventuell Fehler in Rust selbst ausnutzen oder einfach sehr gut versteckt sein.

Je kürzer der eingereichte Code umso besser. Pluspunkte in der Bewertung gibt es auch für jene Lücken, die sich "plausibel als Flüchtigkeitsfehler beim Entwickeln erklären" lassen könnten. Ebenso gibt es Extrapunkte für wenn Werkzeuge zur statischen Codeanalyse, sogenannte Linter, den Fehler nicht finden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-77%) 11,50€
  2. 2,19€
  3. 26,99€
  4. (-75%) 3,75€

hackie 19. Dez 2016

Fragt die NSA (oder den russischen oder chinesischen Geheimdienst), die haben alle sehr...

Clown 19. Dez 2016

"Not macht erfinderisch"?

Fischkralle 17. Dez 2016

Ich denke es geht hierbei nicht darum, wer die besten Fehler verstecken oder produzieren...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 1 - Test

Das Xperia 1 eignet sich dank seines breiten OLED-Displays hervorragend zum Filmeschauen. Im Test zeigt Sonys neues Smartphone aber noch weitere Stärken.

Sony Xperia 1 - Test Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

    •  /