Abo
  • IT-Karriere:

Programmiersprache: Rust-Community will Sprache konsolidieren

Die Entwickler der Programmiersprache Rust haben das Feedback ihrer Nutzer gesammelt und dies zu einem Jahresplan verarbeitet. Das Team will in diesem Jahr demnach vor allem bestehende Baustellen abschließen.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Die Rust-Community will sich um viele noch bestehende Probleme kümmern.
Die Rust-Community will sich um viele noch bestehende Probleme kümmern. (Bild: aka CJ/CC0 1.0)

Die Community der Programmiersprache Rust hat ihre Pläne für die Entwicklung der Sprache in diesem Jahr vorgelegt. Die Ziele werden zusätzlich zu einer ausführlichen Ausführung als RFC auf Github auch in einem Blogpost zusammengefasst. Demnach will das Projekt im Jahr 2019 drei wesentliche Kategorien von Problemen lösen und dabei einige der noch offenen Initiativen zu Ende führen, die bereits seit einiger Zeit bestehen.

Stellenmarkt
  1. Stadt Ingolstadt, Ingolstadt
  2. Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main

So will sich etwa das Team des Cargo-Paketmanagers damit beschäftigen, andere Paketquellen, sogenannte Registries, als den bisherigen Standard Crates.io zu verwenden, was mit der vor wenigen Wochen veröffentlichten Version 1.34 bereits umgesetzt wurde. Das Team für die Sprachentwicklung selbst soll unter anderem endlich Async/Await fertigstellen. Gleiches gilt für das Bibliotheken-Team und die angepassten Allocator.

Neben dieser grundlegenden Arbeit gibt es für 2019 auch den Plan, die Sprache weiter zu "polieren". Dabei geht es zum Beispiel darum, den refaktorierten Code des Compilers und das Benutzererlebnis zu verbessern. Das kann durch IDE-Support und optimierte Compile-Zeiten geschehen, aber auch mit einer verbesserten Referenz und überarbeiteten Richtlinien für unsicheren Code.

Wachstum soll durch Governance beherrschbar bleiben

Die genannten Punkte sind wohl vor allem für die Nutzer der Sprache relevant, die Entwickler-Community will sich aber auch selbst besser aufstellen und beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie sich das Projekt in Zukunft strukturieren soll. Denn das Projekt wächst, womit die vorhandenen Teams an ihre Grenzen stoßen. Neben einem Kern-Team gibt es inzwischen viele Unterteams, die in der Lage sein wollen, besser mit dem Wachstum zurechtzukommen. Dazu gehört nicht nur, informelle Verabredungen für alle sichtbar aufzuschreiben, sondern auch der Umbau von Strukturen. Eine Governance Working Group soll die Mechanismen des Rust-Projekts vorhersagbarer und transparenter machen.

Große technische Neuerungen in Rust sind damit für das Jahr 2019 nicht zu erwarten. Dafür setzen sich die Macher der Programmiersprache mit ihrem Wachstum auseinander und wollen mit den noch vorhandenen Baustellen aufräumen, die rund um die schnelle Entwicklung von Rust entstanden sind.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  3. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)

oleid 24. Apr 2019 / Themenstart

Wobei ja eine als stabil markierte Unterstützung für async/await für mich eine sehr große...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


B-all One für Magic Leap - Gameplay

Ein Squash-Spiel zeigt, wie gut bei Magic Leap das Mapping der Umgebung und das Tracking unserer Position klappt.

B-all One für Magic Leap - Gameplay Video aufrufen
Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
  2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
  3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

    •  /