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Programmiersprache: Rust-Community will Sprache konsolidieren

Die Entwickler der Programmiersprache Rust haben das Feedback ihrer Nutzer gesammelt und dies zu einem Jahresplan verarbeitet. Das Team will in diesem Jahr demnach vor allem bestehende Baustellen abschließen.
/ Sebastian Grüner
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Die Rust-Community will sich um viele noch bestehende Probleme kümmern. (Bild: aka CJ)
Die Rust-Community will sich um viele noch bestehende Probleme kümmern. Bild: aka CJ / CC0 1.0

Die Community der Programmiersprache Rust hat ihre Pläne für die Entwicklung der Sprache in diesem Jahr vorgelegt. Die Ziele werden zusätzlich zu einer ausführlichen Ausführung als RFC(öffnet im neuen Fenster) auf Github auch in einem Blogpost zusammengefasst(öffnet im neuen Fenster). Demnach will das Projekt im Jahr 2019 drei wesentliche Kategorien von Problemen lösen und dabei einige der noch offenen Initiativen zu Ende führen, die bereits seit einiger Zeit bestehen.

So will sich etwa das Team des Cargo-Paketmanagers damit beschäftigen, andere Paketquellen, sogenannte Registries, als den bisherigen Standard Crates.io zu verwenden, was mit der vor wenigen Wochen veröffentlichten Version 1.34 bereits umgesetzt(öffnet im neuen Fenster) wurde. Das Team für die Sprachentwicklung selbst soll unter anderem endlich Async/Await fertigstellen. Gleiches gilt für das Bibliotheken-Team und die angepassten Allocator.

Neben dieser grundlegenden Arbeit gibt es für 2019 auch den Plan, die Sprache weiter zu "polieren". Dabei geht es zum Beispiel darum, den refaktorierten Code des Compilers und das Benutzererlebnis zu verbessern. Das kann durch IDE-Support und optimierte Compile-Zeiten geschehen, aber auch mit einer verbesserten Referenz und überarbeiteten Richtlinien für unsicheren Code(öffnet im neuen Fenster).

Wachstum soll durch Governance beherrschbar bleiben

Die genannten Punkte sind wohl vor allem für die Nutzer der Sprache relevant, die Entwickler-Community will sich aber auch selbst besser aufstellen und beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie sich das Projekt in Zukunft strukturieren soll. Denn das Projekt wächst, womit die vorhandenen Teams an ihre Grenzen stoßen. Neben einem Kern-Team gibt es inzwischen viele Unterteams, die in der Lage sein wollen, besser mit dem Wachstum zurechtzukommen. Dazu gehört nicht nur, informelle Verabredungen für alle sichtbar aufzuschreiben, sondern auch der Umbau von Strukturen. Eine Governance Working Group soll die Mechanismen des Rust-Projekts vorhersagbarer und transparenter machen.

Große technische Neuerungen in Rust sind damit für das Jahr 2019 nicht zu erwarten. Dafür setzen sich die Macher der Programmiersprache mit ihrem Wachstum auseinander und wollen mit den noch vorhandenen Baustellen aufräumen, die rund um die schnelle Entwicklung von Rust entstanden sind.


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