Programmiersprache: Rust 2018 soll Produktivitätsupdate werden

In diesem Jahr soll mit Rust 2018 ein Nachfolger zu Rust 1.0 aus dem Jahr 2015 erscheinen. Das und ihre weiteren Pläne für 2018 kündigten die Rust-Entwickler in einem Blogpost an.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Rust 2018 verspricht Produktivität.
Rust 2018 verspricht Produktivität. (Bild: Kevin Utting, flickr.com/CC-BY 2.0)

"Dieses Jahr werden wir Rust 2018 ausliefern, die erste große Neuauflage von Rust seit 1.0 (alias Rust 2015)", schreibt das Team der Programmiersprache in seinem Blog. Die neue Version soll laut der Ankündigung im letzten Drittel des Jahres erscheinen und von den Stabilisierungsbemühungen rund um die Funktionen der Programmiersprache profitieren. Nach Rust 1.0 wird Rust 2018 damit das zweite sogenannte Major Release der Programmiersprache.

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Mit dieser Namensgebung orientiert sich das Team offensichtlich an anderen Sprachspezifikationen, wie etwa für C oder C++, die ebenfalls nach ihrem Erscheinungsjahr benannt sind, so zum Beispiel C11 oder C++14. Die Namensgebung mit der Jahreszahl soll dementsprechend auch der Compiler berücksichtigen, für den die Entwickler den Schalter edition = 2018 einführen. Konzentrierte sich das erstere Major Release mit Version 1.0 noch auf die Stabilität der Sprache, soll der Fokus bei Rust 2018 aber auf Produktivität liegen.

Die Funktionen für Rust 2018 stehen zwar noch nicht endgültig fest, aber die Entwickler haben laut ihrem Blogeintrag eine "ziemlich gute Vorstellung" davon, wie Rust 2018 aussehen werde. Zum einen soll es eine qualitativ hochwertige Dokumentation geben. Dazu ist nicht nur das Standardwerk The Rust Programming Language Book komplett überarbeitet worden, sondern auch die Einführung Rust by Example.

Sprachoptimierungen geplant

Für die Sprache selbst will die Rust-Community vor allem die Vorschläge der Ergonomics-Initiative des vergangenen Jahres übernehmen. Die meisten davon stecken bereits in der Entwicklungsversion von Rust und brauchen noch einen letzten Schliff. Dabei geht es vor allem darum, bestehende Funktionen zu verbessern. Dazu zählt das Ownership-System, für das das Borrowing flexibler und Pattern Matching besser gemacht werden soll. Das Trait-System soll Typen dank impl Trait abstrakter handhaben können. Das Modul-System soll klarer und weniger komplex und Async/Await besser unterstützt werden. Zudem wollen die Entwickler Funktionen wie SIMD, Custom Allocators und Macros 2.0 stabilisieren.

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Zugleich soll sich Rust als Programmiersprache in vier ausgewählten Feldern beweisen können: Bei Netzwerkdiensten, für Kommandozeilen-Apps, im Webassembly-Umfeld und auf Embedded-Geräten. Für letzteren Bereich wollen die Entwickler Rust im Laufe des Jahres optimieren. Für jedes dieser vier Gebiete gibt es eigens eingerichtete Arbeitsgruppen, die sich auf diese Domänen konzentrieren.

Der Rust-Compiler arbeitet dank inkrementeller Neukompilierung bereits schneller, aber auch normale Builds will das Projekt beschleunigen. Der Rust Language Server soll in Version 1.0 erscheinen. Er erleichtert es, Rust als Programmiersprache in IDEs anzubieten. Auch das Formatierungstool rustfmt erscheint in einer ersten stabilen Version 1.0. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Paketsystem Cargo und dem Testsystem. Wichtige Bibliotheken sollen ebenfalls in stabilen Versionen erscheinen, die eigene Webseite will das Projekt ebenso optimieren.

Für das laufende Jahr haben sich die Entwickler also viel vorgenommen, im Blogpost finden sich weitere Details zum Thema.

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