Programmiersprache: Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr

Die Entwickler-Community der Programmiersprache Python will künftig jährlich neue Versionen ihres Projekts veröffentlichen statt bisher ungefähr aller 18 Monate. Außerdem soll es festgelegte Zeitpunkte für Vorabversionen und stabile Veröffentlichungen geben.

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Python erscheint künftig jährlich.
Python erscheint künftig jährlich. (Bild: Pixabay)

Die kommende Version 3.9 der Programmiersprache Python wird im Oktober 2020 erscheinen und damit nur ein Jahr nach der aktuellen Version 3.8, die seit wenigen Wochen verfügbar ist. Denn für die Entwicklung der kommenden Version versucht sich die Entwickler-Community an einem verkürzten Veröffentlichungszyklus, der zudem festen Daten folgen soll, wie das Team auf der Mailingliste ankündigt.

Bisher sind neue Versionen der Sprache in eher unregelmäßigen Abständen erschienen, wobei diese grob einem Rhythmus von 18 Monaten folgten. Die Veröffentlichungstermine waren dabei aber insbesondere für Außenstehende oft nur schwer vorhersagbar. Mit dem neuen Entwicklungsmodell soll sich das ändern.

Die Python-Community erhofft sich davon ein besseres Entwicklungserlebnis für alle Beteiligten. So sollen Kernentwickler der Sprache selbst ihre Arbeit an Neuerungen besser vorausplanen können. Ebenso soll die Community dank der verkürzten Zyklen künftig schneller neue Funktionen der Sprache einsetzen können. Mit festen Daten für die Veröffentlichung von Beta soll zudem das Testen besser koordiniert werden.

Diese bessere Koordination solle mit dem Release Candidate und der letztlich stabilen Version außerdem auch für jene Projektarbeit erreicht werden, die außerhalb von Python selbst liegt. Naheliegende Beispiele hierfür sind die Veröffentlichung von Python-Frameworks oder auch das Erstellen von Python-Paketen der neuen Versionen etwa für Linux-Distributionen.

Ähnlich wie bisher auch, sollen die einzelnen Python-Versionen künftig insgesamt fünf Jahre lang gepflegt werden. Davon sollen eineinhalb Jahre lang auch einfache Bugs behoben werden. Die folgenden dreieinhalb Jahre will das Team dann nur noch sicherheitsrelevante Updates bereitstellen. Weitere Details liefert der offizielle Änderungsvorschlag des Projekts.

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