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Programmiersprache: Python 2.7 bleibt bis 2020

Das offizielle Supportende von Python 2.7 ist um fünf Jahre auf 2020 verschoben worden. Erneut stellt das Team fest, dass es kein Python 2.8 geben wird.
/ Sebastian Grüner
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Python 2.7 soll bis 2020 unterstützt werden. (Bild: Python.org)
Python 2.7 soll bis 2020 unterstützt werden. Bild: Python.org

Mit den sogenannten Python Enhancement Proposals(öffnet im neuen Fenster) (PEPs) legt die Community offizielle Richtlinien zu der Programmiersprache fest. So regelt PEP 373(öffnet im neuen Fenster) den Veröffentlichungszyklus von Python 2.7, dessen offizielles Ende nun um fünf Jahre auf 2020 erweitert wurde, wie aus einem Commit in das Mecurial-Repository(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht.

Daraus geht auch hervor, warum sich das Team zu diesem Schritt entschieden hat. So soll der Status von Python 2.7 klargestellt werden. Außerdem sollen damit die Sorgen jener Nutzer ausgeräumt werden, die es noch nicht geschafft haben, auf das nicht API-kompatible Python 3 zu wechseln.

Diese Festlegung garantiere aber keine regelmäßigen Veröffentlichungen von Fehlerbehebungen. Vielmehr solle dadurch die Möglichkeit eröffnet werden, weiterhin Bugfixes für Python 2.7 beitragen zu können. Das soll auch Anbieter zufriedenstellen, die in den kommenden Jahren noch auf die veraltete Python-Version angewiesen sein werden.

Letzteres betrifft vor allem große kommerzielle Anwender von Python wie etwa Dropbox, von dessen Mitarbeiter Guido van Rossum nun auch endgültig die Verlängerung öffentlich bekanntgegeben wurde. Er legt außerdem fest, dass es wie bisher schon oft geäußert kein Python 2.8 geben wird.

Noch bis Mai 2015 sollen im Halbjahresrhythmus Versionen von Python 2.7 erscheinen, die insbesondere Sicherheitsaktualisierungen betreffen. Enthalten sind darin ebenfalls Erweiterungen zur Python-Standardbibliothek, die hauptsächlich Backports aus Python 3.4(öffnet im neuen Fenster) sind und zum Beispiel aktuelle Hash-Funktionen oder auch TLSv1.2 aus OpenSSL bereitstellen.

Die Veröffentlichungen nach Mai 2015 sollen geschehen, wenn diese notwendig werden.


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