• IT-Karriere:
  • Services:

Programmiersprache: Perl 6 soll umbenannt werden

Die Programmiersprache Perl 6 könnte schon bald offiziell unter dem Namen Raku weiterentwickelt werden. Dem hat Perl-Gründer Larry Wall bereits zugestimmt. Der neue Name stammt von Wall selbst.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Maskottchen von Perl 6 ist ein Schmetterling.
Das Maskottchen von Perl 6 ist ein Schmetterling. (Bild: Kim MyoungSung/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Der Gründer der Programmiersprache Perl hat einer Umbenennung des Projekts Perl 6 in Raku zugestimmt. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass das Projekt damit künftig eben unter diesem neuen Namen weiterentwickelt wird. Wall hat dem neuen Projektnamen in der Diskussion zu einem entsprechenden Pull-Request auf Github zugestimmt. Als Begründung führt Wall die biblischen Gleichnisse vom neuen Flicken auf dem alten Kleid und neuen Wein in alten Schläuchen an. Neuer Wein gehöre in neue Schläuche. Die Umbenennung in Raku spiegele diese "alte Weisheit", so Wall.

Stellenmarkt
  1. B&O Service und Messtechnik AG, Bad Aibling, München
  2. Kommunaler Schadenausgleich, Berlin

Erstmals stabil erschienen ist Perl 6 vor fast vier Jahren. Die Arbeiten an Perl 6 begannen aber bereits deutlich vorher, im Jahr 2000, mit dem Ziel, eine moderne Sprache als Perl-Ableitung zu erstellen, statt einfach nur die 5er-Reihe fortzuführen. Statt eines einfachen Versionsupdates ist Perl 6 also tatsächlich eine andere Programmiersprache als Perl 5. Beide Sprachen sind zwar ähnlich, aber eben nicht vollständig kompatibel zueinander.

Die Community der neuen Sprache diskutiert das Problem der Namensgebung schon seit Jahren. Die nun offenbar unmittelbar bevorstehende Umbenennung geht auf einen konkreten Vorschlag von vor wenigen Monaten zurück. Erste Ideen dazu sind bereits fast ein Jahr alt, damals hat das Team noch einige weitere Vorschläge als Namen diskutiert.

Ziel der Community ist es, durch den neuen Namen die Verwirrung zu beheben, die die parallele Nutzung und Entwicklung von Perl 5 und Perl 6 verursacht. Dies habe bisher auch das öffentliche Bild von Perl 5 beschädigt. Der neue Name für Perl 6, Raku, ist dabei eine Anlehnung an Rakudo, den Standardcompiler für Perl 6, und wurde von Perl-Gründer Wall selbst vorgeschlagen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Overwatch Legendary Edition für 18,99€, No Man's Sky für 20,99€, Star Wars Jedi...
  2. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Edifier R1280DB Lautsprecher 99,90€)
  3. 0,99€ (danach 7,99€/Monat für Prime-Kunden bzw. 9,99€/Monat für Nicht-Prime-Kunden...
  4. (u. a. Stirb Langsam 1 - 5, Kingsman 2-Film-Collection, Fight Club, Terminator)

RicoBrassers 14. Okt 2019 / Themenstart

Dann nimmt man halt raku-lang.*, wie bspw. bei rust-lang.org oder typescriptlang.org

Mahatma Pech 14. Okt 2019 / Themenstart

Schizophren?

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 Pro Max - Test

Das neue iPhone 11 Pro Max ist das erste iPhone mit einer Dreifachkamera. Dass sich diese lohnt, zeigt unser Test.

iPhone 11 Pro Max - Test Video aufrufen
ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis: Hurra, wir haben Gigabit!
Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis
Hurra, wir haben Gigabit!

Die Fritzbox 6591 Cable für den Einsatz in Gigabit-Kabelnetzen ist seit Mai im Handel erhältlich. Wir haben getestet, wie schnell Vodafone mit Docsis 3.1 tatsächlich Daten überträgt und ob sich der Umstieg auf einen schnellen Router lohnt.
Ein Praxistest von Friedhelm Greis

  1. Nodesplits Vodafone bietet 500 MBit/s für 20 Millionen Haushalte
  2. Sercomm Kabelmodem für bis zu 2,5 GBit/s vorgestellt
  3. Kabelnetz Die Marke Unitymedia wird verschwinden

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /