Abo
  • Services:

Programmiersprache: Googles Go 1 ist fertig

Das im November 2009 von Google gestartete Go-Projekt hat mit Go 1 eine erste stabile Version seiner neuen Programmiersprache veröffentlicht, auch für Windows.

Artikel veröffentlicht am ,
Go 1 auch für Windows
Go 1 auch für Windows (Bild: golang.org)

Was als Open-Source-Projekt von Google begann, hatte über die letzten Jahre rund 200 Helfer, die nicht von Google kamen. Dabei hat Go einen stabilen Status erreicht, so dass nun Go Version 1 veröffentlicht wurde. Dazu wurde die Spezifikation und auch deren Implementierung in den vergangenen Monaten verbessert.

Stellenmarkt
  1. amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg
  2. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart

So soll Go 1 eine stabile Basis für weiteres Wachstum darstellen. Programme, die mit Go 1 geschrieben wurden, sollen über Jahre unterstützt werden, auch wenn Go derweil weiterentwickelt wird.

Google stellt Go 1 mit dessen Veröffentlichung auch in seiner Cloud-Plattform App Engine zur Verfügung. Zudem steht Go 1 in Form von Binarys für Linux, FreeBSD, Mac OS X und auch Windows zum Download bereit.

Go ist vor allem zur Systemprogrammierung gedacht. Es bringt Multi-Prozessor-Unterstützung und verfolgt einen neuen Ansatz in Sachen objektorientiertes Design, der auf Klassen explizit verzichtet. Dabei unterstützt Go Konzepte wie True Closures und Reflection.

Über die Formatierung ihres Codes müssen sich Go-Entwickler keine Gedanken machen, darum kümmert sich gofmt. Zudem benötigt Go weniger Semikolons als andere C-Ableger, denn Statements müssen nicht mit einem Semikolon abgeschlossen werden. Do- und While-Schleifen gibt es in Go nicht. Funktionen in Go können mehrere Werte zurückgeben, wobei die einzelnen Rückgabewerte mit Namen versehen werden können.

Kurze Programme lassen sich mit Go in Bruchteilen einer Sekunde übersetzen und auch große Projekte sollen sich in wenigen Sekunden kompilieren lassen. Der dabei entstehende Code soll dann ähnlich schnell laufen wie in C geschriebener.

Zu den Entwicklern von Go gehört Ken Thompson, der einst an der Entwicklung von Unix beteiligt war, die erste Shell schrieb und den C-Vorläufer B entwickelte. Zusammen mit Rob Pike, der ebenfalls zum Go-Team gehört, entwickelte Thompson zudem das Betriebssystem Plan 9.

Wer mit Go beginnen will, findet unter golang.org eine umfangreiche Dokumentation samt verschiedenen Tutorials.

Go selbst steht unter der BSD-Lizenz.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 12,49€
  4. (-58%) 23,99€

Dr. Pest 02. Mai 2012

Windows only. Der Aufwand wäre sonst viel zu hoch gewesen und ich hätte nicht das Go...

Myxier 02. Apr 2012

Programmieren im vi editor ftw! :)

Myxier 02. Apr 2012

Jeder hat ja seinen eigenen Geschmack, aber mmN ist die Syntax von vb Moppelkotze im...

irata 31. Mär 2012

Ich finde den Namen spitze. Mag auch solche Namen wie Quick und Action ;-) Für die Suche...

Jacques de... 31. Mär 2012

Sekundiert. Versuch mal die zweite Option im Projektdialog. Das mit dem schon...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /