Abo
  • IT-Karriere:

Programmiersprache: Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes

Die aktuelle Version 1.7 der Sprache Go ist durch Verbesserung am Compiler deutlich schneller. Go 1.7 läuft zudem auf IBM Z Systems, ein wichtiges Netzwerkpaket ist Teil der Standardbibliothek geworden.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Taschenratte (englisch Gopher) ist das Maskottchen von Go.
Eine Taschenratte (englisch Gopher) ist das Maskottchen von Go. (Bild: siamesepuppy, flickr.com/CC-BY 2.0)

Die Programmiersprache Go ist in Version 1.7 erschienen. Das von Google initiierte Projekt kann mit der aktuellen Version auch auf IBM-Mainframes der sogenannten Z Systems ausgeführt werden, deren Architektur auch als s390x bezeichnet wird. Dies dient IBM wohl vor allem dazu, Docker und dazugehörige Werkzeuge, die oft in Go geschrieben sind, seinen Kunden auch auf hauseigenen Mainframe-Systemen anbieten zu können.

Stellenmarkt
  1. Siltronic AG, Freiberg
  2. Aristo Pharma GmbH, Berlin

Für die neue Version der Programmiersprache hat das Entwicklerteam darüber hinaus an der Compiler-Infrastruktur von Go gearbeitet. So wird ein Backend genutzt, das auf Basis sogenannter Static Single-Assignments (SSA) arbeitet, das heißt, jede Variable wird an nur genau einer Stelle definiert. Der damit generierte Code soll kompakter und effizienter sein, was zu Beschleunigungen um bis zu 35 Prozent in einigen Benchmarks führen soll.

Das Backend wird vorerst aber nur auf 64-Bit-Systemen mit x86-Architektur unterstützt. Verbesserungen am Compiler-Frontend und der Toolchain reduzieren zudem die zum Kompilieren benötigte Zeit. Die erzeugten Binärdateien sind laut den Entwicklern um 20 bis 30 Prozent kleiner als die der Vorgängerversion.

Beschleunigt werden sollen Go-Programme ebenso durch eine schnellere Garbage Collection und Optimierungen an der Standardbibliothek. Letztere ist mit der Veröffentlichung von Version 1.7 auch um das Context-Paket erweitert worden. Das bisher nur über ein zusätzliches Repository verfügbare Paket wird vielfach in Anwendungen für Netzwerk- und Infrastrukturaufgaben eingesetzt, darunter auch Docker.

Weitere Neuerungen finden sich in den offiziellen Release-Notes zu Go 1.7.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. 344,00€
  3. mit Gutschein: NBBGRATISH10
  4. 199,90€

grslbr 17. Aug 2016

Danke euch beiden, wieder was gelernt. :)

sp1derclaw 17. Aug 2016

So sehr ich Python auch mag, aber Go ist dann doch deutlich schneller in der Ausführung...

Ergot 17. Aug 2016

... also etwas Komplexeres auf Basis weniger komplexeren Mitteln erschaffen möchte...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 1 - Test

Das Xperia 1 eignet sich dank seines breiten OLED-Displays hervorragend zum Filmeschauen. Im Test zeigt Sonys neues Smartphone aber noch weitere Stärken.

Sony Xperia 1 - Test Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest
  2. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt
  3. ACM City Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

    •  /