• IT-Karriere:
  • Services:

Programmiersprache: Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

Zum Jahresanfang 2020 will die Python-Entwicklercommunity ihre Arbeiten an Version 2.7 der Standardimplementierung endgültig einstellen. Das hat das Team erneut klargestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Python 2.7 wird von der Community schon in wenigen Monaten nicht mehr unterstützt.
Python 2.7 wird von der Community schon in wenigen Monaten nicht mehr unterstützt. (Bild: Schristia, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Im Jahr 2014 hatte die Entwicklercommunity der Programmiersprache Python das offizielle Supportende von Python 2.7 um fünf Jahre verschoben. Spätestens seitdem ist klar, dass das Ende dieser Version im Jahr 2020 kommen wird. In einem nun veröffentlichten FAQ auf der Python-Webseite bekräftigte das Team diesen Termin für das Supportende und lieferte einige Hintergrundinformationen, worauf der Python-Begründer Guido van Rossum auf Twitter hinweist.

Stellenmarkt
  1. Beck IPC GmbH, Wetzlar
  2. Eurowings Aviation GmbH, Köln

Bereits im Jahr 2008 haben die Entwickler mit der Veröffentlichung von Python 3, das nicht kompatibel zu Python 2 ist, angekündigt, den 2er-Zweig der Sprache langfristig nicht mehr unterstützen zu wollen. So war auch Version 2.7 von Python, die 2010 erschien, die letzte große Veröffentlichung dieses Zweigs.

Das zuerst geplante Supportende von Python 2 im Jahr 2015 konnte das Team nicht einhalten, weil zu diesem Zeitpunkt noch zu viel Software nicht auf die neue Version 3 portiert worden war. Am 1. Januar 2020 soll nun aber endgültig Schluss sein mit der Pflege des veralteten Zweigs. Das nun veröffentlichte Dokument stellt klar, dass Entwickler, die noch Python 2 für ihre Software verwenden, nach diesem Datum nicht mehr auf die Hilfe der Python-Community setzen sollten. Das gilt insbesondere auch für "katastrophale Sicherheitslücken".

In dem Dokument verweist die Python-Community außerdem auf seine Portierungshinweise sowie auf Unternehmen, die bei einem Port auf Python 3 helfen könnten. Als Alternative bleibt Nutzern außerdem ein Wechsel auf den in Python selbst geschriebenen Python-Interpreter Pypy. Dieser basiert selbst auf Python 2, was sich laut Aussage des Projekts auch langfristig nicht ändern wird, so dass diese Sprachversion von der Pypy-Community dauerhaft unterstützt wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Asus XG248Q LED-Monitor 389,00€ (Bestpreis!), Emtec SSD 120 GB 15,79€, Xiaomi...
  2. (u.a. Samsung Galaxy Tab A für 195,00€, Huawei MediaPad M5 Lite für 189,00€, Lenovo Tab E10...
  3. 899,00€ (Bestpreis!)
  4. 99,99€

ihrseiddochalle... 12. Sep 2019

Aber dann ist es ja sinnvoll oder nicht?

spagettimonster 10. Sep 2019

gerade auch bei python habe ich freiheit im ausdruck als hohes gut kennen gelernt, nur...

Quantium40 10. Sep 2019

Der von Let's encrypt empfohlene Certbot benötigt Python 2.7 oder 3.4+.


Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

    •  /