Abo
  • IT-Karriere:

Programmierer: Entwicklung von Apps für das iPad Pro nicht lukrativ

Im iTunes App Store gebe es keine ausreichend guten Vermarktungsmöglichkeiten für hochwertige Apps, werfen Entwickler Apple vor. Das bremse Investitionen für iPad-Pro-Apps. Kunden könnten vor dem Kauf keine Testversion erwerben und für Updates könne auch kein Geld verlangt werden, so die Kritik.

Artikel veröffentlicht am ,
iTunes App Store in der Kritik
iTunes App Store in der Kritik (Bild: Apple)

Anlässlich des Erscheinens des iPad Pro haben Entwickler laut einem Bericht von The Verge erneut Kritik an Apples iTunes App Store geübt. Bis heute sei es nicht möglich, teure Anwendungen so zu verkaufen, wie es in der Softwarebranche allgemein üblich sei.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. MACH AG, Berlin, Lübeck

Testversionen, mit denen Kunden die Leistungsfähigkeit der Anwendungen erst einmal prüfen können, um sich dann zum Kauf zu entscheiden, lassen sich nach wie vor nicht im Store hinterlegen. Da es aber im Gegensatz zu OS X keine alternative Verbreitungsmöglichkeit gibt, kauft der Kunde die Version ungeprüft.

Nutzer können bei Fehlkäufen zwar die App zurückgeben und das Geld zurückerhalten, doch das ist eine freiwillige Leistung von Apple, die nur kurz nach dem Kauf möglich ist, aber nicht nach einer definierten Probezeit. Zudem gibt es In-App-Käufe, um den Leistungsumfang erweitern zu können. Das sei aber nicht das Gleiche wie die Testmöglichkeit für eine Vollversion, heißt es seitens der Kritiker. Das Preisniveau im iTunes App Store sei aber so niedrig, dass Entwickler auf Massenverkäufe angewiesen sind, um die hohen Kosten für die Programmierung zu erwirtschaften. Das iPad Pro sei jedoch kein Produkt für die Masse.

Außerdem könnten die Entwickler, so die weitere Kritik, nicht mit den Kunden direkt in Kontakt treten. Apple gebe die Adressen der Käufer nicht weiter. Auch eine direkte Antwortfunktion für Kritiken im iTunes App Store ist nicht vorhanden. So könnten die Anbieter auf Fragen antworten und auf Kritik eingehen.

Zu guter Letzt haben einige Anbieter Probleme damit, dass sie für Updates der Anwendungen kein Geld verlangen können. Der iTunes App Store sieht diese Möglichkeit schlichtweg nicht vor. Zwar lässt sich eine vollkommen neue Version der Anwendung wieder zum Vollpreis verkaufen, doch damit verärgert der Hersteller nur seine Altkunden. Dennoch wird dieses Mittel von Anbietern gelegentlich gewählt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Age of Wonders: Planetfall für 39,99€, Imperator: Rome für 23,99€, Stellaris für 9...
  2. (aktuell u. a. Acer One 10 Tablet-PC für 279,00€, Asus Zenforce Handy für 279,00€, Deepcool...
  3. 799,00€ (Bestpreis!)
  4. 1.199,00€

Trollversteher 24. Nov 2015

Jepp. +1

GoHomeYouAreDrunk 24. Nov 2015

Vor einiger Zeit habe ich für den Außendienst mein Notebook gegen ein iPad Air2...

Trollversteher 24. Nov 2015

Darum geht es aber hier, worum denn bitte sonst ?!? Es ging aber nicht um Bugfixes...

ManuPhennic 23. Nov 2015

Account > Abos > Deaktivieren fertig

ManuPhennic 23. Nov 2015

geht doch hier nicht um das testen der app an sich, sondern darum, dass der endkunde die...


Folgen Sie uns
       


Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht

Wir probieren 5G in Berlin-Adlershof aus.

Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

    •  /