Lieber Programmierworkshops als Apps

Hofmann, der selbst mehr als 20 Jahre an einem Gymnasium Informatik unterrichtet hat, beruhigt jedoch Eltern, deren Kinder nicht viel Lust an den Spielen entwickeln. Am Ende seien immer auch persönliche Begabung und Interesse ausschlaggebend, sagt er. Auch wenn Eltern die Kinder in dieser Richtung fördern wollten, sollten sie immer darauf achten, dass die Kinder das auch wollten. Wer keine Lust habe, werde auch nichts lernen.

Stellenmarkt
  1. Chief Information Security Officer / CISO (m/f/d
    J.M. Voith SE & Co. KG, Heidenheim
  2. Cloud Engineer AWS (m/w/d)
    Metaways Infosystems GmbH, Hamburg
Detailsuche

Manchmal lohnt es sich aber auch, einfach andere Wege ausprobieren. Wenn Apps das Kind langweilen, ist vielleicht ein Besuch eines Programmierworkshops die Lösung. Cammarata hat das so erlebt: Obwohl sie lange versucht habe, ihre Tochter für das Programmieren zu begeistern, sei es am Ende ein Jugendhacker-Workshop auf dem Chaos Communication Congress gewesen, der ihr Lust auf Programmieren gemacht hat. Erst da habe sie gemerkt, wie es sich anfühle, eigene Ideen umzusetzen.

Auch Veranstaltungen in Fablabs und Makerspaces, also offene Werkstätten, in denen Kinder unter Anleitung spielerisch an die Informatik herangeführt werden, können eine Alternative zur App sein. Es gibt sie in vielen Städten.

"Dort finden Kinder eine Peergroup, die die Begeisterung weckt", sagt Cammarata. Vorbilder seien wichtig für Kinder, deswegen sei sie auch so begeistert vom Deutschen Multimediapreis. "Dort wurde einmal aus einem Friseurstuhl ein 4D-Minecraft-Stuhl gebaut und programmiert. Der konnte die Kinder nass machen, wenn es im Spiel geregnet hat, und wurde warm, wenn sie durch die Wüste gelaufen sind. Es ist eine großartige Motivation für Kinder, wenn sie sehen, was alles möglich ist."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Auf die Schule ist anscheinend kein Verlass mehr
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


JE 02. Okt 2021

Eigentlich wäre die Grundlage ja logisches Denken, vielleicht kann man das ja auch üben...

krafel 21. Jan 2020

Die beste Basis fuer Softwareentwicklung wurde meiner Meinung nach schon vor 100 Jahren...

regdul 13. Jan 2020

+1 Das sind diese Menschen, die auch immer nur an sich denken und nicht die Zusammenhänge...

Simplizius 13. Jan 2020

Viele haben einfach auch kein Interesse und wollen lieber wo ein Loch rein Bohren oder...

twothe 08. Jan 2020

Die bisher erfolgreichsten Programmier-"Spiele" die ich kenne, im Sinne von...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /