Programmieren: Der Code-Editor Zed erobert Linux

Den Code-Editor Zed gibt es nun auch offiziell für Linux(öffnet im neuen Fenster) . Mit curl https://zed.dev/install.sh | sh soll die Software laut den Entwicklern "auf den meisten Linux-Distributionen" installierbar sein. Voraussetzung ist ein Linux-System mit einer glibc-Version ab 2.29 und ein x86- oder ARM-Prozessor mit 64 Bit.
Zed ist ein Editor speziell für Programmierer. Hinter dem Projekt stehen die Autoren des beliebten, von Github jedoch 2022 eingestellten Editors Atom. Auf MacOS ist der Editor schon seit einigen Monaten eine beliebte Alternative für Visual Studio Code.
Zed steht seit Anfang des Jahres unter Open-Source-Lizenzen (der Editor selbst unter der GPL 3.0, serverseitige Komponenten unter der AGPL) und verwendet das unter Apache-2-Lizenz stehende UI-Framework GPUI, hinter dem ebenfalls die Zed-Entwickler stehen.
Zed bereits als IDE zu bezeichnen, ist etwas vorschnell; dazu fehlen noch einige wichtige Features wie zum Beispiel ein Debugger oder ein Test-Runner, die sich aber auf der offiziellen Roadmap des Projekts(öffnet im neuen Fenster) für zukünftige Versionen finden.
Zed installieren und ausprobieren
Die Entwickler beschreiben ihr Install-Shell-Skript als die zur Zeit beste Option, Zed auf Linux zu installieren. Das Skript lädt den Zed-Tarball und packt diesen aus. Mit Setzen der Umgebungsvariable ZED_CHANNEL=preview lässt sich auch die aktuelle Previewversion beziehen, die dem Release etwa eine Woche voraus ist.
Kurz nach der Veröffentlichung durch das Zed-Team wurde Zed aber auch bereits in verschiedene Paketmanager und Distributionen aufgenommen. Darunter sind Homebrew, Arch, Alpine, Nix, Fedora, Solus, Parabola und Manjaro. Die Zed-Entwickler pflegen dazu eine Liste(öffnet im neuen Fenster) , weisen jedoch darauf hin, dass dies öfter veraltete Versionen sein können. An gleicher Stelle gibt es aber auch Instruktionen, wie Zed ohne Install Script oder Paketmanager manuell installiert werden kann.