Programmable Acceleration Card: Intel bringt FPGA-Beschleuniger mit DDR4-Slots

Als Erweiterung für Xeon-Server gibt es von Intel eine PAC mit Stratix 10. Die FPGA-Steckkarte nimmt DDR4-Speicher auf, weil die SX-Versionen der Stratix 10 keinen High Bandwidth Memory unterstützen.

Artikel veröffentlicht am ,
Programmable Acceleration Card mit Stratix 10 SX
Programmable Acceleration Card mit Stratix 10 SX (Bild: Intel)

Intel hat mit der PAC (Programmable Acceleration Card) eine Beschleunigerkarte mit programmierbaren Schaltungen vorgestellt. Die PAC mit Stratix 10 SX folgt auf die PAC mit Arria 10 GX, die neuen FPGAs (Field Programmable Gate Array) sind jedoch schneller als ihre Vorgänger und arbeiten Energie-effizienter.

Stellenmarkt
  1. Data Engineer (m/w/d)
    Matrix42 AG, Frankfurt am Main
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Frontend / Backend / Fullstack
    AUSY Technologies Germany AG, verschiedene Standorte
Detailsuche

Gedacht sind die Steckkarten in Kombination mit Intels Xeon-Prozessoren, wo sie zur Beschleunigung von Big Data, Cybersecurity, Finanzanalysen, Genforschung, künstlicher Intelligenz oder Video-Transcoding im Cloud- oder Enterprise-Server-Segment eingesetzt werden können. Gesteuert werden die PACs mit dem FPGA Interface Manager (FIM), auf dem dann die quelloffene Open Programmable Acceleration Engine (OPAE) und Bibliotheken oder Frameworks und die eigentlichen Anwendungen laufen.

Die Programmable Acceleration Card mit Stratix 10 SX ist ein 3-Slot-Design mit 225 Watt thermischer Verlustleistung. Die FPGAs weisen bis zu 5,5 Millionen Logikelemente auf und sprechen DDR4-Speicher direkt auf der Karte an, da nur die Stratix 10 MX mit lokalem HBM2-Stapelspeicher für eine höhere Datentransferrate ausgestattet sind. Die Kommunikation zum Xeon erfolgt per PCIe Gen3 x16 via UPI, ähnlich wie bei den On-Package-Lösungen.

Intel hat mit dem Xeon 6138P zumindest ein Modell im Angebot, bei welchem eine 20-kernige CPU mit einem Arria 10 GX 1150 der Altera-Tochter auf einem Träger kombiniert wurde. Positionoiert ist dieser Xeon für Server, auf denen virtuelle Maschinen betrieben werden, da der FPGA das Dataplane Switching erledigen und so die eigentliche CPU entlasten soll.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Drucker
Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.

Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
Artikel
  1. Microsoft: Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro
    Microsoft
    Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro

    Microsoft bringt wie angekündigt einen Minikühlschrank im Design der Xbox Series X auf den Markt, der auch nach Deutschland kommen wird.

  2. Streaming: Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen
    Streaming
    Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen

    Die südkoreanische Serie Squid Game ist dabei, sich zu Netflix' größtem Erfolg zu entwickeln: Die Survival-Serie bricht mehrere Rekorde.

  3. Silicon Valley: Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin
    Silicon Valley
    Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin

    Apple hat Janneke Parrish gekündigt, die sich für die Offenlegung von Diskriminierung in dem Unternehmen einsetzte. Auch Netflix entlässt offenbar eine Aktivistin.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 37% Rabatt auf Corsair-Produkte • Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Crucial BX500 1 TB 69€ • Aerocool Aero One White 41,98€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /