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Profilübertragung startet: Netflix-Zusatzgebühr für Konten-Sharing wird vorbereitet

Profile lassen sich künftig von einem Netflix-Konto zu einem anderen übertragen. Damit wird die Einführung einer Zusatzgebühr für das Konto-Teilen vorbereitet.
/ Ingo Pakalski
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Netflix-Profile lassen sich in ein anderes Netflix-Konto übertragen. (Bild: Lee Jae-Won/Aflo/Reuters)
Netflix-Profile lassen sich in ein anderes Netflix-Konto übertragen. Bild: Lee Jae-Won/Aflo/Reuters

Profile eines Netflix-Kontos sollen sich bald zu einem anderen Netflix-Konto übertragen lassen. Die neue Funktion wird weltweit zur Verfügung gestellt. In einem von Golem.de genutzten Netflix-Konto fehlt die Funktion noch. Netflix gibt an, dass Kontobesitzer informiert würden, sobald die Profilübertragung für das jeweilige Konto verfügbar sei. Der Streamingdienst machte keine Angaben dazu, wann die Einführung der Neuerung abgeschlossen sein werde.

Bei der Profilübertragung sollen alle Daten eines Profils in ein neues Netflix-Konto integriert werden. Dazu gehören die Einträge in der Merkliste, die bereits gesehenen Filme und Serien, Bewertungen zu Filmen und Serien sowie die personalisierten Empfehlungen. Zudem sollen gespeicherte Spiele und weitere Einstellungen beibehalten werden.

Mit der Profilübertragung will es Netflix(öffnet im neuen Fenster) Kunden einfacher machen, ein eigenes Konto zu erstellen, ohne bisherige Daten zu verlieren. Das kann etwa nötig sein, wenn ein Familienmitglied auszieht und ein eigenes Konto anlegen will oder wenn sich Lebenspartner trennen.

Vorbereitung für Zusatzgebühr für Konten-Sharing

Die Funktion der Profilübertragung gibt es bereits in einigen Ländern, in denen Netflix eine Zusatzgebühr verlangt, wenn ein Konto über Haushaltsgrenzen hinweg geteilt wird. Bisher gab Netflix nicht an, wann die Zusatzgebühr für Konten-Sharing international starte, falls das Konto nicht nur im eigenen Haushalt genutzt werde.

Mit der Zusatzgebühr für Konten-Sharing will Netflix die Einnahmen erhöhen und die Zahl der Abonnenten steigern. Das Unternehmen geht davon aus, dass weltweit 100 Millionen Netflix-Konten mit anderen über Haushaltsgrenzen hinweg geteilt würden. Die Zusatzgebühr wird weniger kosten als ein eigenes Netflix-Konto. Um die Einnahmesituation zu verbessern, wird im November 2022 auch erstmals ein Netflix-Abo mit Werbeunterbrechungen eingeführt – auch in Deutschland.

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Netflix-Werbeabo mit weniger Auswahl

Das Netflix-Abo mit Werbeunterbrechungen kostet 4,99 Euro monatlich. Das preisgünstigste Abo ohne Werbeschaltungen wird für 7,99 Euro angeboten und nennt sich Basisabo. Das Netflix-Werbeabo hat nicht den gleichen Funktionsumfang wie das Basisabo. Es wird keine Downloadfunktion bieten und weniger Inhalte haben. Netflix teilte nicht mit, welche Filme und Serien beim Werbeabo fehlten.


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