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Profile in the Cloud: Mozilla startet Testphase von Firefox Accounts

Die ersten Teile der Mozilla-Infrastruktur für das vormals als Profile in the Cloud bekannte Projekt werden zum Test freigegeben. Wer will, kann nun mit Firefox Accounts (FxA) erste Tests durchführen. Zahlreiche Dienste sollen an FxA gekoppelt werden.
/ Andreas Sebayang
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Mozilla überarbeitet seine Cloud-Infrastruktur. (Bild: Mozilla)
Mozilla überarbeitet seine Cloud-Infrastruktur. Bild: Mozilla

Die Mozilla-Entwickler haben den Synchronisationsdienst Firefox Accounts (FxA) zum Testen freigegeben(öffnet im neuen Fenster). Damit arbeitet Mozilla an einer besseren Integration von Firefox Sync(öffnet im neuen Fenster), dem Dienst, der es schon länger erlaubt, Bookmarks, Tabs und andere Informationen sowohl geräte- als auch betriebssystemübergreifend mit verschiedenen Firefox-Varianten zu synchronisieren.

Firefox Accounts soll das Koppeln von Geräten leichter machen(öffnet im neuen Fenster). Auf die Eingabe von Freischaltcodes oder Recovery Keys kann der Anwender verzichten. Stattdessen wird sich regulär per E-Mail-Adresse und Passwort in der jeweiligen Software angemeldet. Diesen Komfort bieten andere Browser schon länger.

Mozilla will sparsam mit Daten umgehen

Wer FxA in der Testphase nutzen will, muss allerdings einiges beachten. Das alte Firefox Sync ist mit dem neuen Dienst nicht kompatibel. Anwender sollten ihre Verbindungen auftrennen, damit sie mit dem neuen Firefox Accounts funktionieren.

Mozilla hat mit Firefox Accounts viel vor. Laut dem Mozilla-Wiki-Eintrag(öffnet im neuen Fenster) werden die Zugänge auch für den Firefox Marketplace verwendet. Dabei will Mozilla sparsam mit den Daten umgehen. Außer der E-Mail-Adresse, dem Nutzernamen und passwortrelevanten Daten wie Schlüssel für die Synchronisation werden nur "Security Events" gespeichert, also Informationen darüber, von welchem Gerät sich der Nutzer einloggt. Außerdem gibt es ein Flag, ob etwa die Nutzungsbedingungen gespeichert werden. In der Zukunft wird möglicherweise auch die Mobilfunknummer oder ein Avatar gespeichert.

Im Wiki-Eintrag heißt es: "Firefox Accounts ist für sich genommen langweilig und nutzlos." Erst wenn Dienste die Accounts verwenden, werde es interessant. Mozilla baut also gerade die Infrastruktur auf, die für das "Profile in the Cloud" (PiCL), so der alte Projektname, notwendig ist.

Dienste wie Firefox Marketplace, Where is my Fox und Firefox Sync speichern ihre eigenen Daten und setzen auf FxA für den Single-Sign-On-Service. Verschiedene Mozilla-Teams arbeiten an der Integration in den Desktopbrowser, die Android-Version und Firefox OS.

Weitere Informationen zur Funktionsweise von FxA finden sich im Github-Eintrag zum FxA Auth Server(öffnet im neuen Fenster). Der neue Dienst kann derzeit nur in aktuellen Builds von Firefox Aurora(öffnet im neuen Fenster) getestet werden.

Nach Einführung von FxA wird der alte Sync-Dienst noch eine Weile unterstützt.


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