Profile Guided Optimization: Compiler-Optimierung macht Chrome 85 schneller

Die aktuelle Chrome-Version 85 verbessert die Tab-Verwaltung sowie den Umgang mit PDFs verbessert und wird schneller.

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Die aktuelle Chrome-Version verbessert die Tabverwaltung.
Die aktuelle Chrome-Version verbessert die Tabverwaltung. (Bild: Google)

Google hat die aktuelle Version 85 seines Chrome-Browsers veröffentlicht. Das Entwicklungsteam verweist als eine der Neuerungen unter der Haube auf die neue Nutzung der sogenannten Profile Guided Optimization. Dabei handelt es sich um eine Compiler-Optimierung, die im Gegensatz zur statischen Code-Analyse das echte Verhalten einer Anwendung berücksichtigen soll. Google hatte dies zuvor bereits schon mit Microsofts Visual Studio Compiler für Windows genutzt, nun kommt PGO auch mit Clang für Windows und MacOS zum Einsatz. Das soll Ladezeiten von Webseiten im Mittel um 10 Prozent beschleunigen.

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Google hat darüber hinaus einige Details an der Tabverwaltung verändert. So lassen sich die Tabgruppen schnell ein- und wieder ausklappen. Dies sei ein vielfach geäußerter Wunsch gewesen. Für Geräte mit Touchscreen im Tablet-Modus soll der Wechsel zwischen einzelnen Tabs außerdem deutlich einfacher werden. Statt der Tab-Zeile vom Desktop stellt der Browser die Tabs hier als Kacheln da, ähnlich wie auf Mobilgeräten. Die neue Funktion soll zuerst auf Chromebooks genutzt werden.

Eine wohl seit langem überfällige Funktion ist die Möglichkeit, Eingaben in PDF-Formulare mit dem im Browser integrierten PDF-Viewer in den Dateien zu speichern und diese später mit der bereits vorhandenen Eingabe wieder öffnen zu können. Unter Android soll nun der Wechsel zu bereits geöffneten Tabs einfacher werden. Vereinfacht hat das Team auch das Teilen von Links. Das ist nun über QR-Codes möglich. Sie können so leichter geräteübergreifend geteilt werden.

Mit der aktuellen Version entfernt das Team außerdem die Unterstützung für Cookies mit dem Attribut SameSite=none, bei denen außerdem das Attribut secure fehlt - also Cookies von Dritten, die nicht per HTTPS verteilt werden. Erstmals ausgerollt hatte Google dies bereits vor einigen Monaten.

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