Profi-DSLR: Canon EOS-1D X Mark II mit 4K-Videoaufnahmen
Canon hat mit der EOS-1D X Mark II(öffnet im neuen Fenster) sein neues Profimodell vorgestellt, das mit einer hohen Serienbildgeschwindigkeit (14 Bilder pro Sekunde) aufwarten kann und 20 Megapixel große Fotos macht. Damit ist die Kamera vor allem für Sportfotografen geeignet. Der Sensor kann während der Live-View-Ansicht einen Teil der Pixel nutzen, um scharfzustellen beziehungsweise die Schärfe nachzuziehen. Das gelingt auch bei Videoaufnahmen, die die neue Kamera mit 4K-Auflösung bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde machen kann. Bei Full-HD sind es bis zu 120 Bilder pro Sekunde.
Der Sensor arbeitet im Empfindlichkeitsbereich von ISO 50 bis 409.600. Bei Videoaufnahmen sind es maximal ISO 12.800. Wer will, kann das Videosignal per HDMI-Kabel unkomprimiert abgreifen, allerdings nur in Full-HD-Auflösung und nicht in 4K.
Die Serienfotos werden in einem großen Pufferspeicher abgelegt, bevor sie auf die CFast-2.0-Speicherkarte geschrieben werden. In den Puffer passen 170 Rohdatenbilder. Die Kamera verfügt über zwei Kartenschächte und kann auch CF-Karten nutzen.
Der Autofokus soll mit 61 Messpunkten, darunter 41 Kreuzsensoren, arbeiten und auch bei schlechtem Licht beziehungsweise lichtschwachen Objektiven präzise scharfstellen können. Die Nachführfunktion des Autofokus will Canon im Vergleich zum Vorgänger verbessert haben. Der Belichtungsmesser arbeitet mit 360.000 Bildpunkten und kann nicht nur auf die Grundfarben Rot, Grün und Blau, sondern auch auf infrarotes Licht reagieren.
Das Display mit 3,2 Zoll großer Diagonale ist als Touchscreen ausgeführt, wobei der Nutzer im Live-View-Modus per Fingerdruck auf einen beliebigen Bildbereich scharfstellen kann. Der Pentaprismensucher deckt 100 Prozent des Bildfelds ab.
Mit einem Gewicht von rund 1,5 kg ist das Kameragehäuse sehr schwer. Gegen Staub und Spritzwasser ist es abgedichtet. Ein GPS ist eingebaut, für WLAN muss der Anwender ein Zusatzmodul erwerben. Canon setzt bei der EOS-1D X Mark II auf einen neuen Akkutyp, der für etwa 1.210 Aufnahmen gut sein soll.
Das Gehäuse kostet rund 6.300 Euro und soll ab Mai 2016 erhältlich sein.
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