Produktstart: Zweifel bei Apple über die kommende AR/VR-Brille
Apple-Mitarbeiter stellen laut einem Bericht der New York Times(öffnet im neuen Fenster) die Tauglichkeit von Apples angeblich geplanter AR/VR-Brille infrage. Angesichts des hohen Preises von 3.000 US-Dollar, der Ungewissheit über den Nutzen und des unerprobten Marktes seien Zweifel am Potenzial des Headsets geäußert worden, heißt es in dem Artikel, der sich auf Insiderinformationen stützt.
Einige Mitarbeiter sollen das Projekt aufgrund ihrer Skepsis mit Blick auf die Aussichten des Gerätes sogar verlassen haben, während andere wegen des langsamen Fortschritts bei bestimmten Aspekten der Technologie entlassen worden seien.
Dem Bericht zufolge wird das Gerät für Metaverse-Anwendungen geeignet sein, bei denen Benutzer als Avatare Zeit mit anderen verbringen können, sowie als Werkzeug für Künstler, Designer und Ingenieure. Darüber hinaus soll das Headset zur Wiedergabe von Videoinhalten taugen.
Aufgrund des Preises und der Anwendungsmöglichkeiten dürfte das Headset jedoch eher für Unternehmen als für Privatanwender interessant sein. Ein Headset wäre Apples erste große neue Produktkategorie seit der Einführung der Apple Watch im Jahr 2015. Der Konzern soll laut Bericht rund sieben Jahre lang an dem Projekt gearbeitet haben.
Das Headset wird über mehrere externe Kameras verfügen. Diese können die Hände der Nutzer analysieren sowie über Sensoren im Gehäuse die Augen erkennen. Träger können das Gerät steuern, indem sie ein Element auf dem Bildschirm ansehen, und es auswählen, indem sie Daumen und Zeigefinger zusammendrücken.
Angeblich arbeitet Apple schon an der nächsten Generation der Brille, die preiswerter sein soll.
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