Produktlaunch: Segway hat seine Mähroboter noch besser gemacht
Segway Navimow will mit seinen neuen Rasenmährobotern(öffnet im neuen Fenster) bisherige Probleme überwinden. Der chinesische Hersteller hat in der vergangenen Woche in Paris die sechs Produktreihen X4, H2 i2 AWD, i2 LiDAR, i2 LiDAR Pro sowie Terranox für unterschiedlich beschaffene Grundstücke vorgestellt. Die neuen Modelle sollen Probleme mit engen Passagen, Steigungen, unebenem Gelände und Signalverlust lösen können.
Golem unterzieht den Segway Navimow H800E einem Langzeittest. Der Gartenroboter ließ sich sehr einfach und ohne Begrenzungsdraht installieren . Die Grenzen der zu mähenden Flächen wurden über die App am Smartphone abgefahren und dann gespeichert. Der H800E lernte bei neuen Hindernissen flexibel hinzu und zeigte sich sehr robust, wenn sich einmal etwas im Mähwerk verfing. Das war bereits erheblich besser, als alle anderen Topgeräte, die wir bisher getestet hatten.
Eine eklatante Schwäche des Geräts offenbarte sich , als wir ein zweites größeres Rasenstück mähen lassen wollten, das durch einen Weg vom anderen getrennt ist. Wir durchsteuerten den 12 Meter langen und 80 bis 160 cm breiten Weg mit der Software-Steuerung am Smartphone. Doch der Segway blieb hier im Betrieb immer mal wieder hängen. Der sonst sehr fortschrittliche Mähroboter konnte offenbar bis Ende 2025 nur breitere Wege störungsfrei durchfahren. Das RTK (Real Time Kinematic) oder Echtzeitkinematik, eine Technologie, bei der GPS oder andere Signalwellen zur Positionsbestimmung erfasst werden, arbeitete hier zu ungenau.
Eingraben am Rasenkantenstein
Die neuen Mähroboter verfügen jetzt über eine Drop-and-Mow Funktion. Der Roboter werde laut Hersteller auf den Rasen gestellt, aktiviert und in der App das Auto-Mapping gestartet. Der Mäher beginnt anschließend automatisch mit der Kartierung der Fläche, das Abfahren durch den Nutzer entfällt. Die interaktive Karte lasse sich nun präziser auf dem Smartphone anzeigen und so das Mähverhalten besser anpassen und steuern, etwa wenn das Gerät sich an einem Rasenkantenstein trotz digitaler Begrenzung immer wieder festfährt und den Rasen aufreißt. Ein neues Traction Control System (TCS) von Navimow soll das Drehmoment dynamisch anpassen, um das Durchdrehen der Räder zu verhindern und eine gleichmäßige Traktion auf rutschigem Untergrund zu bieten. Zudem soll eine Sprachsteuerung die Interaktion verbessern.
Die neue Navimow-Produktreihe unterstützt EFLS LiDAR+, ein dreifaches Positionierungssystem mit Solid-State-LiDAR aus dem autonomen Fahren, Network-RTK-Positionierung sowie visueller Erkennung mit KI-Unterstützung.
Für den verbesserten Diebstahlschutz verfügen die Roboter über GPS-Ortung, Geofencing-Alarm, Hebealarm sowie Unterstützung von Apples Find My network. Jedes Produkt hat weiterhin ein integriertes 4G-Modul, das GPS-Ortung und Geofencing-Alarm über eine Mobilfunkverbindung unterstützt. Ein Abonnement für ein Jahr ist inklusive, dann muss der Nutzer selbst zahlen.
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